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Ingolstadt: Keine Jobgarantie für Nouri

Sechs Spiele, vier Niederlagen, zwei Unentschieden. Die bisherige Bilanz von Ingolstadt-Trainer Alexander Nouri liest sich verheerend. Vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag gegen Bielefeld verzichtet Geschäftsführer Harald Gärtner auf eine Jobgarantie für den Coach.

"schauen wie die Mannschaft auftritt"

Ende September übernahm Nouri das Traineramt von Stefan Leitl und sollte die "Schanzer" aus der Abstiegszone führen. Dies misslang bisher, lediglich zwei Punkte holte der Trainer mit seinem Team, verlor gar die ersten vier Spiele. Nun wartet am Sonntag Arminia Bielefeld, ein immens wichtiges Spiel im Abstiegskampf. Auf die Frage, ob eine Trainerentlassung zur Debatte steht, antwortete Gärtner dem "Donaukurier": "Das ist unnötiger Druck, den lassen wir uns im Moment nicht aufzwängen. Ich will das auf keinen Fall nur von den Ergebnissen abhängig machen. Wir müssen schauen, wie die Mannschaft auftritt und was sie umsetzt", so Gärtner über seine Gedankengänge.

"Verunsicherung gewichen"

"Ich habe bei den Spielern und im Umfeld eine starke Verunsicherung festgestellt, aber die ist von Tag zu Tag gewichen. Wir haben uns stabilisiert und müssen auf diesem Weg weitermachen. Die Mechanismen greifen besser. Die Mannschaft will und die Mannschaft arbeitet hart daran, dass wir punkten. Mit einem Sieg gegen Bielefeld können wir im Optimalfall an den anderen Teams, die knapp vor uns liegen, vorbeiziehen – das ist wichtig für den Kopf.", zeigt sich Gärtner für Sonntag optimistisch. Es wäre der erste Sieg für den Ex-Werder Coach.