• Facebook
  • Twitter

Ingolstadt sieht nach erstem Punkt eine "Steigerung"

IMAGO / Passion2Press

Nun ist er da, der erste Punkt für den FC Ingolstadt. Der Aufsteiger beendete seine Niederlagen-Serie und holte zu Hause gegen 1. FC Nürnberg ein 0:0. Weshalb Trainer Roberto Pätzold und auch seine Spieler mit dem Auftritt zufrieden waren. 

"Viele gute Momente im Angriffspressing"

Das Interesse bei den Schanzern war groß, wie sich das Team nach dem 1:6-Debakel beim SV Darmstadt 98 nun im bayerischen Derby präsentieren würde. Zu seiner großen Freude konnte Trainer Roberto Pätzold nach torlosen 90 Minuten eine "Steigerung" feststellen: "Nach den ersten drei Spielen und dem Ergebnis der Vorwoche können wir zufrieden sein, dass wir den ersten Punkt geholt und zu Null gespielt haben", meinte der 42-Jährige, der zur neuen Saison das Traineramt bei den Profis übernommen hatte.

In der ersten Halbzeit habe er "viele gute Momente im Angriffspressing" gesehen, so der Coach. "Daraus konnten wir aber keinen Profit schlagen." Die beste Gelegenheit hatte noch Dennis Eckert Ayensa, der im Strafraum zu einem Fallrückzieher angesetzt, aber das Tor verfehlt hatte (9.). Und habe der Gegner mal das Pressing des FCI überspielt, hätte sein Team dies "auch läuferisch und leidenschaftlich korrigieren können", so der einstige U19-Trainer.

Linsmayer rettet auf der Linie

Dennoch hätten die Nürnberger nach 38 Minuten in Führung gehen können. Einen Schuss von Tim Handwerker konnte Denis Linsmayer noch auf der Linie retten. "Ich sehe, dass der Ball nach außen kommt und habe den Laufweg durchgezogen. Ich hatte Gott sei Dank richtig spekuliert", sagte der 29-Jährige nach der Partie beim Vereins-TV. Auch der defensive Mittelfeldspieler war mit dem Auftritt des Teams zufrieden. "Wir sind von Anfang an aggressiver zu Werke gegangen." Es habe viele Situationen gegeben, "in denen wir die Zweikämpfe richtig gut angenommen haben". Zudem hätten die Spieler in den richtigen Momenten "clevere Fouls" begangen, um einen potentiellen Angriff des Gegenübers zu vereiteln. "Wir standen auch viel kompakter, die Abständen in Mannschaftsteilen war nicht so groß, darauf hatten wir auch ein Hauptaugenmerk gelegt."

Nach dem ersten Punkt im vierten Spiel steht der Aufsteiger zusammen mit Holstein Kiel allerdings noch immer auf dem letzten Tabellenplatz. Die Chance auf den ersten Sieg gibt es am Freitag beim Auswärtsspiel in Sandhausen.