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Jetzt voten: Der Trainer der bisherigen Saison

Aktuell pausiert die 2. Bundesliga und startet erst am 7. Februar wieder mit drei Freitags-Spielen in das neue Jahr.  In den vergangenen Monaten konnten einige Mannschaften mit sehr guten Resultaten auf sich aufmerksam machen und somit ihre Ziele teils sogar übertroffen. Da Trainer die ersten sind, die bei Erfolglosigkeit ihrer Teams in die Kritik geraten, möchte liga2-online.de auch auf die guten Leistungen der Fußballlehrer aufmerksam machen und diese würdigen. Anhand des bisherigen Saisonverlaufs der Klubs und ihren Ansprüchen hat die Redaktion bereits eine Vorauswahl getroffen. Die Wahl läuft bis Samstag, den 18. Januar um 18 Uhr. Hier die Nominierten:

Köln souverän, KSC das Überraschungsteam

Peter Stöger wurde im Juni des vergangenen Jahres als neuer Trainer des 1. FC Köln vorgestellt und ist sicherlich selber überrascht, nach 19 Spielen mit den "Geißböcken" von der Tabellenspitze zu grüßen. Acht Punkte beträgt bereits der Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Zudem musste der 47-jährige Österreicher erst zwei Niederlagen hinnehmen. Spielt sein Team mit dieser Konsequenz weiter, scheint auch der Aufstieg in die Bundesliga möglich. Nur vier Punkte dahinter befindet sich die Spielvereinigung Greuther Fürth, für die der Wiederaufstieg im Bereich des Möglichen ist. Vater des Erfolgs ist Frank Kramer. Der 41-Jährige übernahm den Posten bereits im März und hatte somit die Chance, seine Ideen der Kadergestaltung voll einzubringen. Er setzte verstärkt auf junge Spieler und bislang scheint die Rechnung des Memmingers aufzugehen. Wer hätte das gedacht: Auf Platz vier steht der Karlsruher SC punktgleich dem Drittplatzierten aus Kaiserslautern. Erst vier Niederlage musste die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski hinnehmen – ein Spitzenwert für einen Aufsteiger. Über die U19 und zweite Mannschaft der Karlsruher sprang er drei Mal als Interimstrainer des Profiteams ein, ehe er im März 2012 fest als Trainer installiert wurde. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga gelang ihm in der abgelaufenen Saison der direkte Wiederaufstieg.

Neuhaus etabliert die "Eisernen", Paderborn und Sandhausen beeindrucken

Seit Juni 2007 ist Uwe Neuhaus Trainer des 1. FC Union Berlin. Mit den "Eisernen" erlebte der 54-Jährige zwei Aufstiege und etablierte den Klub im Bundesligaunterhaus. Aktuell steht man auf Rang fünf – punktgleich mit Platz drei – und spielt unter Neuhaus die bislang beste Zweitliga-Saison. Als Zeichen der Zufriedenheit verlängerten die Verantwortlichen im vergangenen November den Vertrag des Hattingers bis zum 30. Juni 2016. Nur zwei Plätze und ebenso viele Zähler dahinter folgt der SC Paderborn. Die Ostwestfalen gingen mit dem Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, in die Spielzeit und haben diese Vorgabe bis dato erfüllt. Trainer André Breitenreiter übernahm die Paderborner im Sommer und schaffte es, das Team trotz vieler Zu- und Abgänge zu stabilisieren. Im Moment ist sogar Relegationsplatz drei in Reichweite – beste Argumente, um auch über den Sommer hinaus weiterzuarbeiten (Vertragsende am 30. Juni).Der letzte Nominierte ist Alois Schwartz vom SV Sandhausen. Sportlich abgestiegen, profierte der Klub vom Lizenzentzug des MSV Duisburg und spielt nur deshalb zweitklassig. Dennoch fand ein großer personeller Umbruch statt. Der 46-Jährige schaffte es dennoch, ein konkurrenzfähiges Team zu formen, das aktuell vor allem mit einer starken Defensive besticht (17 Gegentore – zweitbester Wert der Liga). Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt sechs Punkte, der Rückstand auf Rang drei deren vier.

FOTO:  FU Sportfotografie