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Kauczinskis Debüt: "Diese Intensität wollen wir mitgehen"

© imago images / Hentschel

Am Sonntag startet für Trainer Markus Kauczinski die 'Mission Klassenerhalt' bei der SG Dynamo Dresden. An der Bremer Brücke in Osnabrück muss der neue Übungsleiter des Tabellenletzten punkten, um die Rote Laterne noch möglichst vor der Winterpause abzugeben. Gegen formstarke Osnabrücker kein leichtes Unterfangen.

Kauczinski erwartet Euphorie

Mit nur 13 Punkten aus der bisherigen Hinrunde steht die SG Dynamo Dresden am letzten Spieltag eben jener Halbserie als Tabellenletzter der 2. Bundesliga dar. Um den drohenden Abstieg zu verhindern, wurde Markus Kauczinski Anfang der Woche als neuer Cheftrainer installiert. Und der kündite bei seiner Vorstellung bereits an, dass er die meistens Auftaktspiele in seiner Karriere gewann. Gleichzeitig betonte der Fußballlehrer aber auch: "Versprechen kann ich nichts."

Ausgerechnet beim VfL Osnabrück startet der 49-Jährige seine Mission, die Lila-Weißen sind hinter Tabellenführer Bielefeld aktuell das formstärkste Team der Liga. "Nach den letzten Erfolgen herrscht in Osnabrück eine große Euphorie. Uns wird auf jeden Fall ein heißer Gegner erwarten", war Kauczinski deshalb vor dem Gegner gewarnt. Die Stärken der Osnabrücker lagen für den neuen Mann an der Dresdener Seitenlinie auf der Hand: "Der VfL ist eine laufstarke Mannschaft, die den Stress hochhält und eine sehr gute Intensität zeigt."

Trio fehlt, Jeremejeff fraglich

Zuversicht herrschte bei dem 49-Jährigen trotzdem. "Die Jungs haben gut trainiert und mir den Eindruck vermittelt, dass sie in diesem Hexenkessel bestehen können", erklärte Kauczinski vor seiner ersten Spieltagspresserunde im Dresdener Leibchen. Den Matchplan will der Fußballlehrer in erster Linie an das Osnabrücker Spiel anpassen: "Genau diese Intensität müssen wir mitgehen. Wir haben uns gut darauf vorbereitet und werden unser eigenes Spiel durchziehen."

Ein Fragetzeichen steht für die Partie an der Bremer Brücke hinter Alexander Jeremejeff. Der Stürmer laboriere zur Zeit an einer Blessur am Sprunggelenk, womit er für das Debüt seines neuen Coaches ausfallen könnte. Ebenfalls pausieren müssen Marco Hartmann (Muskelfaserriss), Patrick Möschl (Sprunggelenksprobleme) und Baris Atik (Virusinfekt). Ob nun versprochen oder nicht, ein Sieg in Osnabrück ist für die Dresdener die einzige Option, die Hinrunde nicht mit der Roten Laterne abzuschließen – und daran wird das vorhandene Personal alles setzen müssen.