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Kein Zurück: Darmstadt-Abgang von Grammozis steht

© imago images / Jan Huebner

Bereits Ende Februar kommunizierten Cheftrainer Dimitrios Grammozis und der SV Darmstadt, dass die Zusammenarbeit beider Parteien im Sommer enden wird. Daran habe sich auch in der Coronakrise nichts geändert, wenngleich die Bedindungen für Klub und Trainer dadurch wohl schwieriger werden.

Entscheidung bleibt bestehen

In 38 Spielen sammelte Dimitrios Grammozis an der Seitenlinie vom SV Darmstadt 98 gerundet 1,55 Punkte pro Partie – in den zehn Partien vor der Coronakrise blieb der Coach mit den Lilien ungeschlagen. Trotzdem wurde frühzeitig entschieden, dass es über den kommenden Sommer hinaus keine Zukunft miteinander geben soll.

"Die Entscheidung, das Angebot nicht anzunehmen, habe ich unabhängig von allem anderen getroffen", betont Grammozis jetzt im Gespräch mit dem "Kicker" und bekräftigt dabei, dass er "damals weder mit anderen Vereinen gesprochen noch gepokert" habe. Ein Zurück gibt es deswegen von der Entscheidung nicht.

Nachdenken nur bei "spezieller Situation"

"Vielleicht wird es jetzt schwieriger, einen neuen Verein zu finden, aber die Entscheidung hat Bestand", lässt Grammozis auch das letzte Hintertürchen zufallen. Denn angesichts der Coronakrise war der Gedanke naheliegend, dass sich die Partien doch nochmal zusammensetzen. Schließlich werden die finanziellen Ungewissheiten der Fußball-Vereine beiden Parteien das Leben nicht leicht machen.

Zwischen Verein und Cheftrainer gibt es daher "kein böses Blut", sodass sich beide Parteien im äußersten Notfall noch zusammensetzen können. Allerdings nur für den Fall, dass die Saison über das reguläre Ende am 30. Juni – und damit über das Vertragsende von Grammozis – verlängern würde. "Wenn dann diese spezielle Situation eintreten sollte, müsste man sicher nachdenken, da spielen ja auch arbeitsrechtliche Dinge eine Rolle", bleibt der Coach auch dabei gelassen.