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Keine Frakturen: Entwarnung bei Düsseldorfs Hoffmann

IMAGO / Laci Perenyi

Fortuna Düsseldorf und insbesondere Andre Hoffmann können aufatmen. Anders als zunächst befürchtet, hat sich der Innenverteidiger bei seinem schweren Zusammenprall mit Gegenspieler Sebastian Ernst im Spiel gegen Hannover 96 keine Frakturen zugezogen und wird seine Karriere fortsetzen können. Das ergaben die am Montagabend vom Verein veröffentlichten Untersuchungsergebnisse aus dem Uniklinikum in Düsseldorf. 

Schweres Trauma der Halswirbelsäule und eine Gehirnerschütterung

Der Schock dürfte bei allen Zuschauern der Begegnung zwischen Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf (1:1) tief gesessen haben. Nach gerade einmal elf Minuten war Fortuna Innenverteidiger Andre Hoffmann mit Gegenspieler Sebastian Ernst zusammengeprallt und dabei heftig in Hals- und Schulterhöhe getroffen worden. Anschließend konnte der 28-Jährige weder Kopf noch Kiefer bewegen und musste stabilisiert auf einer Trage vom Platz getragen werden. Befürchtet wurden zu diesem Zeitpunkt Frakturen, die auch ein mögliches Karriereende für Hoffmann hätten bedeuten können.

Wie Fortuna Düsseldorf am Montagabend mit Berufung auf die Untersuchungsergebnisse aus dem Uniklinikum bekanntgab, konnten solch schwerwiegende Frakturen nun ausgeschlossen werden. So erlitt Hoffmann "lediglich" ein schweres Trauma der Halswirbelsäule und eine Gehirnerschütterung, wodurch er dem Zweitligisten zwar für eine nicht näher bestimmte Zeit fehlen, langfristig aber auf den Fußballplatz zurückkehren wird. In der laufenden Spielzeit kam der Innenverteidiger bisher in sechs Partien (ein Tor) in der 2. Bundesliga zum Einsatz und lief auch einmal im DFB-Pokal auf.