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Keine weitere Verstärkung: FCE-Präsident Leonhardt hat Vertrauen

© imago images / Picture Point

Die Verpflichtung von Jacob Rasmussen soll beim FC Erzgebirge Aue der einzige Eingriff in den aktuellen Kader in diesem Winter bleiben. Präsident Helge Leonhardt schenkt der Mannschaft das Vertrauen und will keine unnötige Unruhe in ein funktionierendes Gefüge bringen.

"Weiter die Schlachten schlagen"

Weil Fabian Kalig und Steve Breitkreutz auf unbestimmte Zeit fehlen werden, legte der FCE mit Florenz-Verteidiger Jacob Rasmussen nach. "Wir mussten reagieren", erklärt Präsident Helge Leonhardt im "Kicker" und beteuert auch, dass die Winterplanung damit abgeschlossen sei: "Wir haben 29 Punkte, die Mannschaft, die das geleistet hat, sollte weiter das Vertrauen bekommen und die Schlachten schlagen." Beachtlich schlugen sich die Schacht-Kicker bis dahin, bedenkt man noch, dass zu Saisonbeginn ein kurioser Trainerwechsel von Daniel Meyer auf Dirk Schuster folgte.

Leonhardt vermeidet Unruhe

Davon ließen sich die Profis aus dem Erzgebirge nicht beirren. Deswegen will Leonhardt auch von außerhalb keine Unruhe in die Mannschaft bringen: "Wenn du neue Leute bringst, kriegst du zu viele Baustellen rein. Die spielen dann in der Kabine verrückt." Nach und nach verlängern die Leistungsträger des Klubs ihre Verträge, längst ist das "Projekt 2023" ein gebräuchlicher Begriff im Erzgebirge. Möglicherweise auch das Ziel, den FCE bis dahin in die Bundesliga zu bringen? Das Auftaktsspiel gegen Wehen Wiesbaden gilt für Leonhardt als Wegweiser: "Wie wir dort reinkommen und das Spiel gestalten, wird wesentlich die Serie mit beeinflussen."