• Facebook
  • Twitter

"Keine zehn Sekunden überlegt": Schubert startet als FCI-Coach

IMAGO / Stefan Bösl

Nach der Entlassung von Roberto Pätzold wurde André Schubert am Sonntag als neuer Trainer des FC Ingolstadt engagiert. Zu Wochenbeginn absolvierte der 50-Jährige die erste Einheit mit den Schanzern und erklärte, was seine Pläne sind, um die Negativserie zu stoppen.

"Das möchte ich auf die Jungs übertragen"

Als der Anruf aus Ingolstadt kam, ob er den Trainerposten übernehmen möchte, habe er "keine zehn Sekunden darüber nachdenken" müssen, sagte der gebürtige Hesse beim Vereins-TV. Schubert, der auf 115 Zweit- und 45 Erstliga-Spiele als Trainer zurückblicken kann, soll den Aufsteiger vor dem direkten Wiederabstieg bewahren.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge beträgt der Abstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz drei Punkte. Doch während die Spieler aktuell eine "Krise" sehen und "Stress" verspüren würden, empfinde er es als eine "tolle Möglichkeit" mit einer Mannschaft zu arbeiten, mit der eine "gute Entwicklung" möglich sei. "Die Rahmenbedingungen sind top. Das möchte ich auf die Jungs übertragen."

Mehr defensive Stabilität

Damit die nötigen Erfolge in den kommenden Wochen auch eingefahren werden können, gehe es in erster Linie darum, "schnellstmöglich Stabilität" zu vermitteln. Das ist auch dringend nötig, denn mit 20 Gegentoren ist der FCI die Schießbude der Liga, hat zudem die schwächste Tordifferenz (-14). Doch auch in der Offensive klemmt der Schuh, sechs Treffer nach acht Partien sind die zweitschlechteste Ausbeute aller Teams. "Wir wollen einen Tick mehr Ordnung, auch nach vorn strukturier spielen." Zudem soll auch am Selbstvertrauen und der Kommunikation gearbeitet werden: "Bei Krisen fängt jeder an, mit sich selbst zu kämpfen, das müssen wir abschütteln. Jeder muss dem anderen helfen, auch wir versuchen dem Jungs zu helfen. Aber auf dem Platz kommt es auf die Spieler an."

Dass sie die Vorgaben des neuen Trainers umsetzen können, muss am Sonntag beim Gastspiel auf Schalke gezeigt werden.