"Keinen Grund in Euphorie zu verfallen": SGD gastiert in Bochum

Die SG Dynamo Dresden zeigte sich zuletzt stark formverbessert und gewann zwei Partien in Folge. Es scheint zu passen zwischen der Mannschaft und dem neuen Trainer Maik Walpurgis. Nun steht jedoch ein wahrer Härtetest ins Haus: Mit dem VfL Bochum erwartet die Sachsen ein Gegner, der durchaus als Mannschaft der Stunde in Liga zwei bezeichnet werden kann.

Bei Dynamo ist die Stabilität ist zurück

Eine knappe Niederlage gegen den HSV, ein 2:0 Auswärtssieg in Regensburg sowie zuletzt der 4:1 Heimerfolg über formstarke Lilien aus Darmstadt - die Bilanz des neuen Dynamo-Trainers Maik Walpurgis ist bisher überzeugend. Unter dem gebürtigen Ostwestfalen zeigt sich die Sportgemeinschaft insgesamt verbessert, strahlt eine große Stabilität aus. Wie weit die Mannschaft jedoch wirklich ist, dürfte sich erst im anstehenden Auswärtsspiel beim VfL Bochum zeigen. "Um dort etwas mitzunehmen, brauchen wir einen perfekten Tag", so Trainer Walpurgis auf der Vereinswebsite.

Auch der Blick auf die Tabelle zeigt, wie gefährlich der VfL für Dynamo werden könnte: Bochum liegt auf Rang drei, zeigte sich zuletzt enorm treffsicher und verlor erst eine Saisonpartie. Für Dresdens Übungsleiter steht die Qualität des Teams aus dem Ruhrgebiet außer Frage: "Bochum spielt sehr kompakt, sehr stimmig. Sie sind im Offensivspiel sehr gut aufgestellt, haben ein gutes Umschaltspiel und eine gute Vorverteidigung. Diese Qualität müssen wir gut kontrollieren und schnell die richtige Antwort finden." Walpurgis sieht sein Team allerdings durchaus gewappnet, wenngleich es bestimmte Dinge zu beachten gebe. "Die Mannschaft", so der 44-Jährige, "hat den Matchplan in allen drei Spielen unter meiner Verantwortung gut umgesetzt. Es gibt aber auch keinen Grund, nach dem hart erkämpften Sieg gegen Darmstadt in Euphorie zu verfallen."

"Wollen es Bochum nicht so leicht machen"

Für Dynamo dürfte die Partie demnach zu einer Art Gradmesser werden. Besteht die Mannschaft auch bei starken Bochumern, die allein in den letzten zwei Partien acht Tore erzielten, kann durchaus von einer echten Trendwende gesprochen werden. Die Marschroute für den Auftritt im Ruhrgebiet umreißt Dynamos Trainer mit einer simplen, aber eindeutigen Ansage: "Wir wollen es Bochum nicht so leicht machen, damit sie nicht so erfolgreich sein können wie in den letzten Wochen." Neben den Langzeitverletzten werden dabei Justin Löwe (Gehirnerschütterung) und Haris Duljevic (Prellung am Zeh) nicht zur Verfügung stehen.

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"