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Kiel hat Relegations-Frust verdaut: "Lust da auf eine geile 2. Liga"

IMAGO / Holsteinoffice

Die große Enttäuschung nach dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga ist bei Holstein Kiel abgehakt. Am Mittwoch startete das Team mit Trainer Ole Werner in die Vorbereitung. "Die Saison wird eine riesen Herausforderung. Aber Herausforderung ist auch Spaß."

"Jetzt ist das Ganze verarbeitet"

So beschrieb Coach Werner seine Gemütslage gegenüber der "Bild". Die Lust sei bei ihm nur 25 Tage nach dem verpassten Gang in die erste Liga wieder da. "Wenn’s nicht kitzelt, braucht man es nicht machen." Verdaut ist die 1:5-Niederlage im Rückspiel gegen die Rheinländer, die einen 1:0-Erfolg im Hinspiel zu Nichte machte. Auch, wenn es am Anfang noch nicht der Fall war. "Wenn du nach dieser Enttäuschung nach einer Woche im Urlaub plötzlich wieder mit Läufen beginnen sollst, dann ist das schwer. Aber jetzt ist das Ganze verarbeitet und die Lust da auf neue Aufgaben und eine geile 2. Liga", erklärte Fin Bartels, der in der kommenden Spielzeit auch auf seinen Ex-Klub Werder Bremen treffen wird.

Erst drei neue Spieler geholt

27 Spieler stehen bei den Störchen derzeit unter Vertrag. Mit Marcel Berger (Mönchengladbach II), Hólmbert Aron Fridjónsson (Brescia Calcio) und Julian Korb (vereinslos) sind bisher drei Profis verpflichtet worden. Mit Jonas Meffert (Hamburger SV), Janne Serra (Arminia Bielefeld) und Jae-sung Lee haben drei Leistungsträger den Verein verlassen. Zudem gehen Dominik Reimann (1. FC Magdeburg) und Benjamin Girth (Braunschweig). Klar ist, dass noch weitere Transfers getätigt werden.

"Wir schauen nach einem Sechser, einem Achter oder Zehner und einem Stürmer", erklärte Sportchef Uwe Stöver die Planungen. Aus der Gerüchteküche ist zu hören, die KSV habe Interesse an Adrian Fein und Fiete Arp vom FC Bayern München. Eine Stellungnahme dazu gab es nicht. Unklar ist auch weiterhin, ob die zuletzt verliehenen Lion Lauterbach, Philipp Sander, Timon Weiner, Makana Baku, David Atanga und Daniel Hanslik eine Zukunft bei den Störchen haben.