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Kiel startet in den Aufhol-April: Nachholspiel in Heidenheim

© IMAGO / RHR-Foto

Das erste Spiel im April hat Holstein Kiel bereits absolviert, sechs weitere Partien werden aufgrund der Nachholspiele für die Störche folgen. Weiter geht es für die Elf von Ole Werner nämlich schon am heutigen Dienstag (18:30 Uhr) in Heidenheim. Schon am Montag flogen die Kieler an die Brenz, um die wenige Regenerationszeit möglichst sinnvoll zu nutzen.

Fragezeichen hinter Serra

Abgesehen von Stefan Thesker (Achillessehnenanriss) und Mikkel Kirkeskov (Achillessehnenprobleme) können alle Spieler der Kieler Sportvereinigung die Reise nach Heidenheim antreten, nur bei Stürmer Janni Serra stand noch ein Fragezeichen hinter einem möglichen Einsatz. An der Brenz wollen die Störche den Rückstand an Spielen nachholen – aber auch den Rückstand auf die Zweitliga-Spitzengruppe wieder verkürzen. Aktuell steht die KSV vier Punkte hinter dem zweiten und dritten Platz. Aber auch Heidenheim lauert (39 Punkte). "Ich glaube nicht, dass die Tabelle für Heidenheim schon Dinge verändert", schätzte Holstein-Coach Ole Werner die Situation allerdings so ein, dass der kommende Gegner nicht anhand der Tabelle seinen Einsatz festlegt.

Viel mehr erwartete Werner eine grunsätzlich bissige Heimmannschaft: "Heidenheim ist generell eine sehr heimstarke Mannschaft, die zuhause ganz naturgemäß auf drei Punkte geht. Das werden sie sicherlich auch gegen uns vorhaben." Für die Kieler ist es bereits die zweite Auswärtsreise innerhalb weniger Tage, am Samstag waren die Störche im Ruhrgebiet beim VfL Bochum gefordert. Dem Cheftrainer kam es daher nicht ungelegen, dass die Mannschaft sich bereits vorher mit Heidenheim beschäftigt hatte: "Eine besondere Herausforderung ist die Vorbereitung nicht. Es ist in diesem Fall jetzt eher so, dass ein bisschen etwas an Vorarbeit geleistet wurde. Man muss gucken, was in der Zwischenzeit beim Gegner passiert ist."

"Erstmal regenerieren"

Das Fazit des Coaches war dahingehend, dass Heidenheim – wie schon seit Jahren – auch diese Saison wieder "sehr geradlinig, defensiv gut organisiert" auftritt. Dazu habe der Gegner vom Personal her "gerade im Strafraumverhalten Qualität, die in der Liga ihres gleichen sucht". Mit den eigenen Mitteln will Kiel bestmöglich dagegenhalten. Um für genügend Frische zu Sorgen, entschied sich der Klub daher auch für deine Anreise per Flugzeug – am Montag. Denn auch die Fahrt vom Flughafen zum Spiel wäre der Belastung eventuell nicht förderlich gewesen. Auch Mittelfeldspieler Niklas Hauptmann unterstützte die These: "Das Gefühl ist, dass wir uns nach dem letzten Spiel erstmal regenerieren mussten. Das war natürlich nach der Quarantäne sehr wichtig." Am Dienstagabend (18:30 Uhr) soll sich der Aufwand bezahlt machen.