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KSC: Bormuth-Abschied offenbar beschlossene Sache

IMAGO / Eibner

Beim Karlsruher SC packt Abwehrspieler Robin Bormuth offenbar zum Saisonende nach nur zwei Jahren wieder seine Koffer. Medienberichten zufolge plant die sportliche Führung der Badener deswegen schon nicht mehr mit dem 26-Jährigen.

"Argumente anscheinend nicht gut genug“

Bormuths Abschied lässt sich laut einem Bericht des Fachmagazins kicker aus Stellungnahmen von Trainer Christian Eichner und Sportdirektor Oliver Kreuzer über den Innenverteidiger in den Badischen Neuesten Nachrichten ableiten. Beide erwecken den Eindruck, dass Bormuth nach seiner langen monatelangen Zwangspause wegen einer Operation im vergangenen Oktober aufgrund langwieriger Sprunggelenkprobleme inzwischen ein Angebot des Klubs zur Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages final ausgeschlagen hat.

Er "hätte sehr gerne mit ihm weitergemacht“, zitierte das Blatt den Coach in Bezug auf die Personalie. Kreuzer sagte hinsichtlich seiner Offerte für den Ex-Düsseldorfer, dass "anscheinend die Argumente nicht gut genug waren. Aber das ist das Business“.

Bormuth hüllt sich in Schweigen

Bormuth selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu seiner Zukunft geäußert. Der gebürtige Hesse wartet trotz absolvierter Reha weiter auf sein Comeback nach seinem bisher letzten Einsatz Ende September.

Seine mutmaßliche Ablehnung des KSC-Angebotes ist auch deswegen bemerkenswert. Ohne eine sichere Gelegenheit zur Präsentation seiner Fähigkeiten sind potenzielle Arbeitgeber für Bormuth jedenfalls schwieriger zu überzeugen. Andererseits könnten aber auch gerade wegen der Fragezeichen hinter seiner körperlichen Verfassung die Abschläge in Kreuzers Angebot für Bormuth zu groß gewesen sein.

Bormuth war 2020 von Fortuna Düsseldorf zum KSC gekommen. In der vergangenen Saison stand der Defensivspieler zumeist ebenso in der Anfangsformation der Badener wie in den ersten Spielen der laufenden Spielzeit bis zu seiner Operation.