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KSC holt Eisele als Nummer 2: "Hat endlich geklappt"

© IMAGO / Fotostand

In Düsseldorf half Kai Eisele während der Corona-Pandemie als zuverlässiger Rückhalt aus, nun wird der Keeper zur festen Nummer 2 aufsteigen – allerdings beim Karlsruher SC. Dort unterschrieb der 26-Jährige einen Vertrag bis 2024. Für Eisele wird es zudem eine Rückkehr in heimatliche Regionen.

Rückhalt für Gersbeck

Gebürtig stammt Kai Eisele aus Friesenheim an der baden-württembergischen Grenze zu Frankreich, sodass ein Wechsel zum Karlsruher SC nun mit einer Rückkehr in die Heimat kombiniert wird. Im Team von Cheftrainer Christian Eichner soll der 26-Jährige zukünftig der Rückhalt von Marius Gersbeck sein, der seinerseits kürzlich noch bis 2025 verlängerte. Für Eisele gilt zunächst ein Zwei-Jahres-Vertrag. Von den Qualitäten des neuen Ersatzmannes war Sportchef Oliver Kreuzer überzeugt: "Kai hat uns im vergangenen Herbst, als wir Personalprobleme auf der Torhüterposition hatten, sehr geholfen. Wir wollten uns auf der Position der Nummer 2 im Tor neu aufstellen und seine starken Trainingsleistungen sind uns in Erinnerung geblieben."

Eisele unterschreibt zugleich bei seiner zweiten Zweitliga-Station. Zuvor stand der Keeper in Düsseldorf unter Vertrag, nachdem sich in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen innerhalb kürzester Zeit ein Torwartenpass aufgrund von Verletzungen und der Corona-Pandemie ergeben hatte. Zum Einsatz kam der 26-Jährige bei der Fortuna zwar nicht, hat aber wertvolle Erfahrungen gesammelt. Weiter geht es nun in Karlsruhe. "Nach meinen Stationen im Norden, im Osten und im Westen ist es schön, wieder im Süden angekommen zu sein", so Eisele. "Als Badener hatte ich den KSC immer auf dem Schirm, deswegen ist es umso schöner, dass es jetzt endlich geklappt hat."

Werdegang von Eisele

Von 2011 bis 2014 durchlief Eisele die Jugendabteilungen des SC Freiburg, bis er schließlich zur Zweitvertretung der Breisgauer aufstieg. Drei Jahre später setzte der 26-Jährige seinen Weg beim F.C. Hansa Rostock fort, wo er die Rolle des Ersatzmannes von Janis Blaswich ausfüllte. In Halle erhielt Eisele dann erstmals den Status als Nummer 1 und konnte sich in insgesamt 88 Drittliga-Einsätzen auszeichnen. Der Kontakt in die Heimat brach nie ab, sodass nach dem Ende seines Engagements an der Saale auch Freiburg und Karlsruhe bereits als aufnehmende Klubs gehandelt wurden. Nun hat es beim KSC gepasst.