• Facebook
  • Twitter

KSC holt dank viel Moral den ersten Sieg: "Großes Kompliment"

IMAGO / Eibner

Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt! Der Karlsruher SC hat trotz zweifachen Rückstands mit 3:2 gegen den SV Sandhausen gewonnen und somit den ersten Saisonsieg eingefahren. Dementsprechend erleichtert war Trainer Christian Eichner, der den späten Erfolg eingewechselt hatte.

"Kann man sich als Außenstehender nicht vorstellen"

Während die Spieler aus Sandhausen fassungslos dreinschauten, flippte der Wildpark komplett aus. Gerade hatte Lucas Cueto in der 87. Minute den 3:2-Siegtreffer erzielt und damit die Partie doch noch zu Gunsten der Hausherren gedreht. Nur drei Minuten vorher sorgte Simone Rapp mit seinem ersten Treffer für den Ausgleich. "Ich bin froh, dass die bessere Fußballmannschaft gewonnen hat", sagte KSC-Coach Christian Eichner nach dem Spiel. "Großes Kompliment an die Kabine, wer so zurückkommt nach diesen letzten Wochen und dem, was die Mannschaft wegstecken musste. Das kann man sich als Außenstehender nicht vorstellen", fügte der 39-Jährige an.

Doch trotz des Lobes hatte der Coach natürlich auch Sachen, die er kritisch ansprechen musste. So zum Beispiel das 1:2 aus Sicht der Karlsruher, als die Gäste einen Freistoß simpel nach vorne spielten: Ahmed Kutucu pflückte den Ball herunter und konnte freistehend an Marius Gersbeck vorbeischieben (61.). Als "nicht zweitligatauglich" sah Eichner das Defensiv-Verhalten an. "Das müssen wir schleunigst abstellen, das kann ich nur wiederholt ansprechen." Es sei "zu billig", wie die Gegentore fallen. "Da haben wir mehr Aktien drin als der Gegner."

Lob an die Fans

Auch beim ersten Gegentor hatte Daniel Kinsombi zu viel Platz (10.). Immerhin gelang der Ausgleich durch Malik Batmaz (32.) und damit der Lohn für die engagierte Leistung. Als es dennoch nach der dritten Pleite im vierten Spiel aussah, wechselte Eichner beide Torschützen für die Schlussphase ein, bewies damit ein goldenes Händchen. "Großes Kompliment an die Auswechselbank, die das Spiel komplett auf den Kopf gestellt hat", fand der Coach warte Worte für seine Spieler. Auch für die Fans: "Kompliment auch an das Stadion, das immer weiter an diese Mannschaft glaubt." Man werden diesen Sieg und die Atmosphäre "aufsaugen".

Damit am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg auch wieder gejubelt werden kann. Denn die Mannschaft braucht weiterhin schleunigst Punkte. Mit vier Punkten aus ebenso vielen Spielen steht der KSC vor den Sonntagsspielen auf Rang 13, könnte im allerschlimmsten Fall auf den Relegationsplatz abrutschen.