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KSC: Umbau des Wildparkstadions erreicht nächste Phase

Sportlich läuft es für den KSC: Der Aufsteiger startete mit zwei Siegen in die Saison und steht zumindest zeitweise an der Tabellenspitze. Und auch der Stadionumbau des Wildparks schreitet voran.

Dachplatten werden demontiert

Wie die "Badischen Neuesten Nachrichten" berichten, steht die nächste Umbauphase des Wildparkstadions an: Die noch aus den 50er Jahren stammende, asbestbelastete Gegengerade wird abgerissen. In den kommenden zwei Wochen werden die Dachplatten in Handarbeit demontiert und abtransportiert: "Am Ende sind es rund 250 Tonnen Asbest, die zu entsorgen sind", erklärte Benjamin Pfahler vom Ingenieurbüro Roth gegenüber dem Blatt. Insgesamt werden rund 8000 qm belasteter Eternitplatten entfernt.

Sobald dieser Schritt geschafft ist, wird die komplette Gegengerade entfernt. In etwa einem Monat soll der Erdwall unterhalb der Tribüne abgerissen und auf Weltkriegsüberreste untersucht werden, bevor er wieder eingebaut wird und als Grundlage für den Neubau fungieren soll.

Umbauarbeiten liegen im Zeitplan

Nach Angaben des Technischen Projektleiters Frank Nenninger liegen die Umbauarbeiten voll im Zeitplan. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten für das neue Wildparkstadion beginnen, die im Mai 2022 abgeschlossen werden sollen. Erste sichtbare Ergebnisse könnte es schon vorher geben: "Im Februar und März 2020 werden wir schon die ersten neuen Tribünenteile sehen", so Nenninger, der aber auch betont: "Da geht natürlich auch ein Stück Wildparkgeschichte verloren."

Begonnen hatte der Komplettumbau im November des vergangenen Jahres. Zum Abschluss der Saison hatten die KSC-Fans das altehrwürdige Wildparkstadion mit einer großen Pyro-Show verabschiedet – eine Feier, die allerdings noch immer für Diskussionen zwischen KSC und DFB sorgt.