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Leihe plus Kaufoption: F95 angelt sich Watford-Talent Baah

© IMAGO / Shutterstock

An diesem Wochenende wird sich Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal bei den Kickers Offenbach beweisen (Samstag, 18 Uhr). Für diese Partie erhält Cheftrainer Daniel Thioune nun in Kwadwo Baah eine weitere personelle Alternative. Der 19-jährige Flügelspieler wurde vom FC Watford für ein Jahr ausgeliehen – inklusive Kaufoption.

U-Einsätze für England und Deutschland

"Mit Kwadwo Baah bekommen wir einen entwicklungsfähigen Spieler, der bereits einiges mitbringt und mit seinem Tempo sowie seiner Physis perfekt in unser Anforderungsprofil passt", freut sich Sportdirektor Christian Weber auf die zukünftige Zusammenarbeit. "In England hat er sein Talent schon in sehr jungen Jahren unter Beweis gestellt. Dass er regelmäßig Teil der deutschen U19-Nationalmannschaft ist, unterstreicht seine Fähigkeiten zusätzlich." Baah, in Stuttgart geboren, stand bislang in vier U19-Einsätzen auf dem Platz und erzielte zwei Tore in Freundschaftsspielen. Auch für die englische U18-Auswahl stand er zuvor auf dem Rasen.

In England debütierte Baah bereits im Dezember 2019 für den AFC Rochdale in der dritthöchsten Spielklasse des Landes. Zwei Jahre später zog es ihn ablösefrei zum FC Watford, für den er bislang allerdings nicht zum Einsatz kam. Auch bei den "Hornets" wurde das Talent des Flügelspielers erkannt, nicht umsonst wurde Baah mit einem Vertrag bis 2026 ausgestattet. Trotzdem liegt die Zukunft nun erst einmal in Düsseldorf, wie sich auch der 19-Jährige freut: "Es wird eine tolle Erfahrung für mich und ich kann es vor allem kaum erwarten, die Fans hier im Stadion zu sehen. Ich bin ein Spieler, der die Eins-gegen-Eins-Situationen sucht und über das Tempo kommt – so will ich der Mannschaft helfen."

Erinnerung an Lukebakio

Ein Leihgeschäft mit dem FC Watford dürfte viele F95-Fans an Dodi Lukebakio erinnern. Der belgische Flügelspieler kam damals vom englischen Klub und steigerte seinen Marktwert durch gute Leistungen für die Fortuna dermaßen, dass ein Jahr darauf Hertha BSC rund 20 Millionen Euro für Lukebakio bezahlte. Düsseldorf ging damals leer aus – und sollte Kwadwo Baah nun ähnlich in der Landeshauptstadt einschlagen, dann hat sich die Fortuna eine Kaufoption gesichert. Dagegen werden die Fans im Stadion wohl kaum etwas einzuwenden haben.