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Letzter gegen Vorletzter: FWK hat "jetzt neun Endspiele"

© IMAGO / HMB-Media

Können die Würzburger Kickers noch einmal im Abstiegskampf mitmischen oder verabschieden sie sich in Sandhausen vom Klassenerhalt? Am Hardtwald steigt am Sonntag (13:30 Uhr) eines von neun Endspielen, die Cheftrainer Bernhard Trares ausrief. Auch den Akteuren ist klarer denn je, dass nur noch Siege helfen.

"Das sagt alles aus"

16 Punkte aus 25 Spielen sind eine Statistik, die eigentlich kaum noch Hoffnung auf den Verbleib in der Spielklasse machen. Ein Sieg gegen Sandhausen und ein Erfolg im Nachholspiel – dann sieht die Welt der Würzburger aber gleich wieder anders aus. "Insgesamt haben wir jetzt neun Endspiele", rief FWK-Coach Trares daher den Saisonendspurt aus, in dem die Dallenberger das kleine Fußballwunder schaffen wollen. Vor der Brust haben sie den Tabellennachbarn, es ist das Duell zwischen dem Letzten und Vorletzten. Trares zog ein klares Fazit für die Begegnung: "Das sagt schon alles aus. Es ist natürlich total förderlich, wenn wir das Spiel gewinnen."

Die Würzburger Auswärtsstatistik ist noch überschaubar. "Wahrscheinlich muss jetzt Sandhausen kommen, dass wir den zweiten Auswärtssieg holen", kommentierte Trares selbstironisch, dass in der Fremde bislang drei Punkte auf dem Konto stehen. Nur der SVS selbst war auswärts schwächer, kann aber seinerseits mit einer besseren Heimbilanz kokettieren – was die Herausforderung für den FWK wiederum ungleich schwieriger macht. "Mit Mut, mit Frische, mit Lust auf Fußball und auf Gewinnen" wollen die Würzburger das Ruder herumreißen.

Munsys Treffer mit Erfolg

Ein wichtiger Faktor könnte daher Angreifer Ridge Munsy werden. Vier Tore des Schweizers bescherten Würzburg bereits sieben Punkte in drei Partien – trifft der 31-Jährige, dann ist die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg vergleichsweise hoch. Ob der Gegner jetzt Sandhausen oder anders heißt, war für den Angreifer nur noch Nebensache: "Am Ende spielt es keine Rolle, gegen wen wir Punkte holen müssen. Wir müssen eigentlich alle Punkte holen, die wir noch holen können."

In der Abwehr wird Würzburg wohl auf Ewerton (muskuläre Probleme), Hendrik Hansen (Patellasehnenreizung), Arne Feick (Adduktorenverletzung) und Luke Hemmerich (Aufbautraining) verzichten, während hinter Marvin Pieringer ein Fragezeichen aufgrund eines grippalen Effekts steht.