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Lilien nehmen sich den Druck: Spiele mit "Gelassenheit angehen"

© IMAGO / Jan Huebner

Es sind die Wochen der Wahrheit für den SV Darmstadt 98. In drei der vergangenen vier Partien bekamen es die Lilien mit direkten Konkurrenten zu tun. Am Wochenende steht das Duell mit dem Dritten an. Doch die Punkte blieben zuletzt aus, weshalb das Team von den Aufstiegsrängen gerutscht ist. Dennoch ist der Glaube an den Aufstieg noch da.

"Wir sind weder der HSV, Werder Bremen noch Schalke"

"Die Ruhe bewahren, so viele Punkte wie möglich holen. Wir müssen uns nicht an irgendwelche Top-Spiele oder sechs-Punkte-Spiele klammern und sagen, das ist unsere letzte Chance. Das bringt überhaupt nichts", sagte Mittelfeldspieler Klaus Gjasula zur "Bild". Wie ein Aufstieg funktioniert, weiß der 32-Jährige, der 2019 mit dem SC Paderborn in die erste Liga aufgestiegen war. In den vergangenen Wochen duellierten sich die Hessen mit dem SV Werder Bremen (0:1), dem 1. FC Nürnberg (1:3) und dem FC Schalke 04 (2:5). Gegen die direkten Konkurrenten gab es nichts zu holen. Weshalb der einstige Tabellenführer nur noch Vierter ist und zwei Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz liegt.

Nun steht die Partie gegen den Drittplatzierten vom FC St. Pauli an. Da sich Schalke und Werder im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnehmen, könnten die Darmstädter sogar wieder auf Platz zwei vorrutschen. Druck verspürt Gjasula aber nicht: "Wir sind weder der HSV, Werder Bremen noch Schalke. Wir sind froh, dass wir momentan in diesem Kreis dabei sind und wir trauen uns selbst auch alles zu. Aber wir müssen jedes Spiel mit einer gewissen Gelassenheit angehen." Immerhin entspannt sich das Restprogramm zumindest auf dem Papier. In den letzten drei Partien geht es gegen Erzgebirge Aue, Fortuna Düsseldorf und den SC Paderborn. Allesamt Teams, für die es um nichts mehr geht.