Magdeburg: Gnaka kommt aus Eupen - Knost geht nach Verl
Der 1. FC Magdeburg ist am Pfingstmontag nicht ganz untätig und gibt sowohl einen Neuzugang als auch einen Abgänger bekannt. Während aus Belgien vom KAS Eupen Defensivspieler Silas Gnaka an die Elbe wechselt, zieht es Rechtsverteidiger Tobias Knost mit Auslaufen seines Vertrags zum SC Verl in die 3. Liga.
Gnaka ist flexibel in der Defensive einsetzbar
Der 1. FC Magdeburg ist auf der Suche nach einer Verstärkung für die Defensive in Belgiens erster Liga beim KAS Eupen fündig geworden und hat den 23-jährigen Silas Gnaka unter Vertrag genommen. Wie der frischgebackene Zweitligist am Montag auf seiner Website bekanntgab, ist der aus der Elfenbeinküste stammende Gnaka sowohl auf der Position des Linksverteidigers, als auch in der Innenverteidigung einsetzbar.
"Silas hat mit erst 23 Jahren bereits 63 Erstligaspiele in Belgien bestritten und viel Erfahrung gesammelt. Er wird mit seiner Schnelligkeit ein belebendes Element auf unserer linken Außenbahn sein", freut sich Otmar Schork, Geschäftsführer Sport beim 1. FCM über den neuen Mann, der auch schon fünf Partien (ein Tor) für die U23 seines Heimatlandes vorweisen kann und 2019 beim Afrika-Cup der U-23-Teams zum besten Linksverteidiger des Turniers gewählt wurde.
Knost geht nach Ostwestfalen
Während für die linke Abwehrseite also ein neuer Mann an die Elbe kommt, verzeichnen die Blau-Weißen auf der gegenüberliegenden Seite einen Abgang. So zieht es Tobias Knost mit dem Auslaufen seines Vertrags nach Ostwestfalen zum SC Verl. Der 22-Jährige, der im Sommer 2021 aus der zweiten Mannschaft des Hamburger SV zum Europapokalsieger von 1974 wechselte, kam in der abgelaufenen Saison zu 14 Einsätzen für Magdeburg und war damit Teil des Teams, das am Ende die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierte.