Magdeburg: Noch mindestens drei Monate ohne Ignjovski

Der 1. FC Magdeburg muss noch mindestens drei Monate ohne Abräumer Aleksandar Ignjovski auskommen, das bestätigte der 27-Jährige in der "Bild". Zwei Wochen nach seiner Ellenbogen-OP blickt der Sommerneuzugang schon wieder optimistisch in die Zukunft.
"Aufgeben ist keine Option für mich"
Knapp einen Monat ist das Testspiel gegen den FSV Barleben nun her und langsam kann Aleksandar Ignjovski wieder nach vorne blicken. Der Magdeburger verletzte sich bei diesem Spiel schwer am Ellenbogen und fehlt seitdem. „Knochen kaputt, Bänder kaputt. Da kommt jeder Fußballer ins Grübeln und fragt sich, ob es überhaupt weitergeht. Aber aufgeben ist keine Option für mich", gibt der Serbe in der "Bild" einen Einblick in seine Gefühlswelt. Die Tage nach der Verletzung waren besonders schwierig: "Ich hatte ungeheure Schmerzen und musste viele Schmerztabletten nehmen. Dazu musste ich die erste Zeit mit einer Schiene schlafen, die den Arm fast 90 Grad vom Körper stellte. An ein normales Leben war gar nicht zu denken."
Familie gibt Halt
Unterstützung erhält der zwölffache serbische Nationalspieler von seiner Familie. "Ohne die Hilfe meiner Frau Jovana und meiner Töchter Mila und Lena wäre nichts gegangen. Die kümmern sich 24 Sunden rührend um mich“, so Ignjovski, der nun sogar seinen Vater Zoran in Magdeburg erwartet: "Wir fahren nach Hamburg, drücken dem FCM gegen Pauli von der Tribüne aus die Daumen." Zwar muss er zurzeit noch zur Reha gefahren werden, dies wird allerdings bald zur Vergangenheit angehören. Dementsprechend positiv schaut der Defensivspieler in die Zukunft: „Meine Beine sind heil, ich kann bald wieder mit dem Ball arbeiten. Trotzdem werde ich noch einige Zeit brauchen, mindestens noch drei Monate.“