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Magdeburg sucht Torhüter-Konkurrenten: "Alex gehört die Zukunft"

Die Entscheidung ist gefallen: Alexander Brunst wird weiterhin das Gehäuse des 1. FC Magdeburg hüten. FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik sprach dem 23-Jährigen laut "Bild"-Bericht das Vertrauen aus. Ungeachtet dessen fahnden die Elbestädter weiterhin nach einem Ersatz für den nach Braunschweig zurückgekehrten Jasmin Fejzic.

5. Spieltag: Brunst verdrängt Fejzic

Bei der Mission 2. Liga war für ihn zunächst lediglich eine Nebenrolle vorgesehen. Zu Saisonbeginn musste sich Alexander Brunst hinter dem neuverpflichteten Routinier Jasmin Fejzic (32) einordnen. Der FCM versprach sich von dem erfahrenen Keeper Stabilität im Abstiegskampf. Doch es kam anders: Der Bosnier war in den ersten Partien vielmehr ein Unsicherheitsfaktor, bereits am fünften Spieltag übernahm Brunst – und der junge Keeper überzeugte.

Fejzic packte mittlerweile seine Sachen und kehrte nach Braunschweig zurück, Brunst soll hingegen auch zukünftig das Tor bei den Blau-Weißen hüten. "Grundsätzlich gehört Alex die Zukunft", so Geschäftsführer Mario Kallnik. "Wir wollen mit ihm als Nummer 1, dahinter Mario Seidel, die Mission Klassenerhalt angehen." Nummer drei wäre nach jetzigem Stand der erst 18-jährige Luxemburger Tim Kips.

FCM sucht konkurrenzfähigen Torhüter

Mit dieser Konstellation sind die Verantwortlichen jedoch nicht zufrieden. "Was", fragt Kallnik, "wenn sich Brunst und Seidel verletzen? Dann sind wir in den entscheidenden Spielen von einem A-Junior abhängig. Aber wir brauchen auf der Position Stabilität und Ruhe." Die Konsequenz: Ein weiterer Schlussmann soll kommen. Und dieser soll keinesfalls als reiner Lückenbüßer herhalten, sondern den arrivierten Profis Druck machen.

"Es macht absolut keinen Sinn, einen zu holen, der sich hinter den beiden verstecken soll. Wir schauen schon nach einem, der den Konkurrenzkampf anheizt und vielleicht sogar der Beste sein kann." Zu viel sollte Stammkeeper Brunst demnach nicht auf seinen Status als Nummer 1 geben. Vielmehr heißt es für den 23-Jährigen, sich von Spiel zu Spiel neu zu beweisen. So kamen zuletzt Gerüchte um Verhandlungen mit Leipzig-Schlussmann Marius Müller auf. Und dessen Anspruch wäre fraglos ein Stammplatz.