Maina-Poker geht weiter: Bietet Brügge sechs Millionen?
Neuer Wirbel im Maina-Poker! Hannover 96 hat laut "Bild"-Zeitung eine konkrete Anfrage vom belgischen Champions League-Teilnehmer FC Brügge bekommen. Jetzt winken den Niedersachsen die geforderten sechs Millionen Euro, auf die man sich mit Wolfsburg nicht einigen konnte.
Vertrag ohne Ausstiegsklausel
"Das Thema ist vom Tisch!", hatte 96-Boss Martin Kind erst vor Kurzem in Bezug auf die Wechselaussichten von Eigengewächs Linton Maina gesagt. Der Flügelspieler ist bereits seit längerer Zeit von Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg umworben, doch die erste Forderung über zehn Millionen Euro wollte kein Kandidat zahlen. Hannover ging auf sechs bis acht Millionen herunter, doch Maina ist weiterhin bei den Roten - bis jetzt.
Der FC Brügge soll Hannover laut "Bild"-Zeitung kontaktiert und ein konkretes Angebot an die Niedersachsen geschickt haben. Dem Vernehmen nach bietet der Champions League-Teilnehmer die geforderte Summe von sechs Millionen Euro. Wird Hannover jetzt doch noch schwach? Das Geld können die Niedersachen sicherlich gebrauchen, bislang schlugen die 96er nur bei ablösefreien Transfers in diesem Sommer zu. Auf der anderen Seite besteht kein Verkaufszwang, denn Maina hat noch einen Vertrag bis 2022 ohne Ausstiegsklausel.
Kocak hofft auf Maina
Greift der 21-Jährige in der kommenden Zweitliga-Saison wieder für Hannover an, dann könnte sein Wert bei sportlichem Erfolg sogar noch weiter steigen. Zunächst muss Maina allerdings pausieren, eine schwere Unterschenkel-Prellung belastet den Flügelspieler. "Linton ist nach wie vor in der Reha-Phase. Wir hoffen, dass er so schnell wie möglich zurückkehrt", will Cheftrainer Kenan Kocak seinen Schützling vermutlich am liebsten im Trikot der Hannoveraner wiedersehen.