"Mannschaft für die Bundesliga": Falette schließt sich Hannover an
Jetzt also doch: Simon Falette wechselt von Eintracht Frankfurt zu Hannover 96, um bei den Niedersachsen der neue Abwehrchef zu werden. Schon vor Wochen wurde der Name des Innenverteidigers mit den Roten in Verbindung gebracht, nun ist die Tinte unter einem Drei-Jahres-Vertrag trocken.
"Muss direkt voll da sein"
In Frankfurt stand der guineische Nationalspieler mit französischen Wurzeln noch bis 2021 unter Vertrag, deshalb war ein Leihgeschäft zwischen Frankfurt und Hannover lange Zeit keine Option. Eine Festverpflichtung dagegen soll an den Gehaltvorstellungen des des 28-Jährigen gehakt haben, doch nun folgte offensichtlich die Kehrtwende und Simon Falette unterschrieb einen brandneuen Vertrag bis 2023 bei den Niedersachsen.
"Wir spielen in der 2. Liga, aber wir haben eine Mannschaft für die Bundesliga", zeigt sich der Abehrspieler bei seiner Vorstellung bereits angriffslustig, denn die Roten wollen am Ende dieser Saison wieder rauf - dieses Ziel ist klar. Genauso klar ist auch Falettes persönlicher Antrieb: "Die Bedingungen hier sind sehr gut für eine Super-Saison. Meine Aufgabe ist klar: Ich muss direkt voll da sein und mich schnell integrieren." In Hannover kann sich Falette zum neuen Abwehrchef entwickeln.
DFB-Pokalsieger mit Kovac
Vor zwei Jahren zahlte Frankfurt knap 2,7 Millionen Euro für den Innenverteidiger, der damals beim FC Metz aktiv war. Bis zu seinem Wechsel zu den Hessen war Falette stets in Frankreich am Ball gewesen. In seiner ersten Saison bei der Eintracht wurde Falette vom damaligen Coach Niko Kovac noch 27 Mal aufgeboten, danach schwanden die Einsatzzeiten des Innenverteidigers. Zuletzt spielte er dann auf Leihbasis bei Fenerbahce Istanbul. Mit seiner Erfahrung ist Falette der richtige Mann für 96-Sportdirektor Gerhard Zuber: "Wir haben noch einen Innenverteidiger mit starkem linken Fuß gesucht – Simon passt deshalb auch mit seiner Zweikampfstärke genau in unser Profil."