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Medien: "Super-Mario“ Gomez vor Abschied aus Stuttgart

© imago images / Pressefoto Baumann

Der Abschied von Stürmerstar Mario Gomez vom VfB Stuttgart steht offenbar kurz bevor. Zunächst noch unbestätigten Angaben mehrerer Medien zufolge hat sich der 34-Jährige gegen eine Verlängerung seines nur noch bis zum Ende der laufenden Saison gültigen Vertrages mit den Schwaben entschieden.

Laufbahnende ebenso möglich wie Wechsel ins Ausland

Laut Informationen der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten wird der ehemalige Nationalspieler den VfB unabhängig von der möglichen Rückkehr in die Bundesliga verlassen. Wie das Onlineportal sportbuzzer die beiden Blätter weiter zitierte, erscheint ein Ende der Profi-Laufbahn des mehrfachen Bundesliga-Torschützenkönigs nach seinem zweiten Engagement am Neckar ebenso möglich wie ein nochmaliger Wechsel ins Ausland. Weder Gomez noch der VfB kommentierten bislang die Berichte über die mutmaßliche Entscheidung des früheren "Fußballer des Jahres“.

Gomez war im Januar 2018 nach eineinhalb Jahren bei Erstligist VfL Wolfsburg zu seinem Jugendverein nach Stuttgart zurückgekehrt und auf Anhieb wieder zu einer Identifikationsfigur avanciert, konnte den Bundesliga-Abstieg des Ex-Meisters in der vergangenen Saison jedoch auch nicht verhindern. In der laufenden Spielzeit stehen für den 78-maligen Nationalspieler sechs Tore in 20 Spielen zu Buche, allerdings gehörte "Super-Mario“ zuletzt unter Trainer Pellegrino Matarazzo nicht mehr zu den Stammspielern. Höhepunkt seiner Jahre im Stuttgarter Trikot war 2007 der Gewinn der deutschen Meisterschaft.

Seine erfolgreichste Zeit erlebte Gomez nach seinem ersten Abgang aus Stuttgart zwischen 2009 und 2013 mit zwei weiteren Meisterschaften und zwei Pokalsiegen sowie einem Triumph in der Champions League. Danach folgten Stationen beim italienischen Topklub AC Florenz und in der Türkei beim Spitzenverein Besiktas Istanbul, ehe der Torjäger in die Bundesliga zurückkehrte und in Wolfsburg anheuerte. Im vergangenen Jahr brachte seine Loyalität zum VfB nach dem Abstieg dem Publikumsliebling zusätzlich viele Sympathien ein.