Möhlmann soll den FSV aus "bedrohlicher Situation" befreien

Nach vier sieglosen Spielen in Folge übernimmt der FSV Frankfurt die rote Laterne in der 2. Liga. Von der sportlichen Führung erhält Trainer Benno Möhlmann dennoch Rückendeckung. "Der Trainer ist kein Thema“, betont Sportchef Uwe Stöver im "Kicker". Möhlmann betreut seit dem 21. Dezember 2011 das Team und sitzt weiterhin fest im Sattel. Der 60-Jährige führte die finanziell klammen Frankfurter zuletzt zweimal zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Laut den FSV-Verantwortlichen denke er auch nicht an einen Rücktritt. Doch nun steht man erstmals seit knapp fünf Jahren auf dem letzten Tabellenplatz. „Wir sind in einer Situation, die mehr als bedrohlich ist. Es bedarf eines gewaltigen Kraftakts, um die Kurve zu kriegen“, erklärt Stöver nach dem 0:4 am 7. Spieltag im hessischen Derby bei Aufsteiger Darmstadt 98.

"Es gibt einige Dinge, die wir jetzt besprechen müssen"

Gegen die Lilien kassierten die Frankfurter alle Treffer nach Standards, sodass auch Möhlmann, der die Profis in Darmstadt bei einem Wutanfall in der Pause verbal zusammenfaltete, die Alarmglocken läutet: "Wenn wir so spielen wie in großen Teilen dieses Spiels, dann wird es schwierig, die Klasse zu halten.“  Zuvor kassierte man bereits gegen den VfL Bochum mit 1:5 eine heftige Pleite, sodass das Team seit vier Spielen sieglos ist. FSV-Kapitän Manuel Konrad auf der Vereinshomepage: "Wir haben jetzt eine ganz dramatische Situation. Es gibt einige Dinge, die wir jetzt besprechen und auch sofort ändern müssen, weil sonst gewinnen wir kein Spiel mehr.“ Trainer Möhlmann fordert in den kommenden Spielen eine andere Spielweise von seiner Mannschaft ein, „sodass wir vor allen Dingen ein anderes Verhalten in den Zweikämpfen und in den Laufabläufen haben“.  ie nächste Möglichkeit dazu bietet sich am Sonntag, im Kellerduell zuhause gegen den FC St. Pauli.

FOTO:  FU Sportfotografie

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"