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MSV Duisburg: Verhoek will Gas geben

Hoffnung für den MSV Duisburg im Abstiegskampf: Der 3:2-Sieg gegen den SV Darmstadt und der Pokalauftritt gegen die Paderborner machen trotz eines Ausscheidens in der Runde der letzten 16 Mut. Die kommenden Gegner aus Fürth haben unter der Woche ihren Trainer beurlaubt und mit Stefan Leitl einen neuen Mann an der Seitenlinie. Torsten Lieberknecht will daher auf die eigenen Stärken setzen.

"Ich gebe immer Vollgas"

"Durch den neuen Trainer ist die Analyse für uns natürlich schwer", gesteht MSV-Coach Torsten Lieberknecht auf der vereinseigenen Homepage ein. Dennoch dürfe der Wechsel auf der Trainerbank der Gäste kein Hindernis für die Zebras werden, denn "wenn wir bei uns bleiben und unsere Dinge besser machen", dann spiele alles Weitere keine Rolle.

Auch der niederländische Stürmer John Verhoek spielt noch nicht ganz die Rolle, die er sich bei seinem Wechsel nach Duisburg erhofft hatte. Seine besten Auftritte hatte der 29-Jährige in den Pokalpartien, wo er gegen Bielefeld selbst traf und das Tor von Cauly Oliveira Souza gegen Paderborn per Kopf vorbereitete. In der Liga blieb der Niederländer bislang hinter den Erwartungen zurück. "Ich gebe immer Vollgas für das Team. Manchmal braucht man auch das nötige Quäntchen Glück", so der Stürmer in der Pressekonferenz vor der Partie.

Hajri als Hoffnungsträger

Die Personalie Verhoek spaltet bislang auch die Fans. Nicht wenige forderten schon nach einer Halbserie wieder die Trennung vom Niederländer, auch weil dieser Medienberichten zufolge ein Spitzenverdiener beim klammen MSV Duisburg sein soll. Vom Trainerteam erhält der 29-Jährige nun weiterhin das Vertrauen, gegen Paderborn war eine Leistungssteigerung des Niederländers durchaus erkennbar.

Steigern muss sich vor Allem aber auch die Abwehr, wie Lieberknecht unmittelbar nach der Pokalpartie bereits ansprach. Die Außenverteidiger Young-Jae Seo und Andreas Wiegel ließen sich zu einfach abkochen, gegen Fürth könnte deshalb wieder Enis Hajri auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommen. Auch im zarten Alter von 35 Jahren erwies sich der Tunesier zuletzt als wohltuend für die Stabilität der Hintermannschaft – und jeden noch so kleinen Funken Hoffnung wird der MSV momentan wohl gerne ergreifen.