Munsy darf Hansa verlassen: "Wir waren nicht zufrieden"

Beim 3:1-Erfolg gegen Bröndby IF am vergangenen Samstag hatte Ridge Munsy kurz vor dem Spielende den Schlusspunkt gesetzt, seinen fünften Treffer in der Vorbereitung erzielt. Der Angreifer hat noch einen Vertrag bis Sommer 2023 beim F.C. Hansa Rostock. Doch der 33-Jährige darf den Klub verlassen, weil er bislang nicht überzeugen konnte. Trainer Jens Härtel fand deutliche Worte über den Profi. 

Nur 71 Minuten Spielzeit 2022

Der Schweizer war erst im vergangenen Sommer von den aus der zweiten Liga abgestiegenen Würzburger Kickers an die Ostsee gewechselt, sollte den Sturm der Norddeutschen mit seiner Erfahrung bereichern. Allein in der höchsten Schweizer Spielklasse war der Angreifer 125 Mal aufgelaufen, absolvierte auch fünf Spiele in der Europa League. Doch bei der Kogge konnte Munsy, der im Team sehr beliebt ist, die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen.

Schon im vergangenen Winter hatten ihm die Verantwortlichen einen Wechsel nahegelegt, weil er keine Perspektive haben wird. Doch der Rechtsfuß blieb in Rostock, durfte im Jahr 2022 dann aber nur noch 71 Minuten bei Pflichtspielen auf dem Platz stehen. "Die Vorbereitung ist dazu da, sich Selbstvertrauen zu holen. Ich hoffe, dass ich den Elan in die Saison nehmen kann, Hansa helfen kann", sagte der Stürmer der "Bild" und scheint einen zweiten Anlauf nehmen zu wollen.

"Nicht grundlos so wenig Spielzeit"

Fraglich, ob er diese Chance bekommt. Im Trainingslager in Schladming soll es ein Gespräch mit dem Spieler und dessen Berater gegeben haben. "Am Ende liegt es bei ihm, er muss die Dinge annehmen, muss zulegen. Er hatte nicht grundlos so wenig Spielzeit, wir waren nicht zufrieden", fand Trainer Jens Härtel deutliche Worte über den Profi. Der jedoch hat noch Hoffnung und blickt positiv in die Zukunft: "Ich weiß, dass früher oder später meine Zeit kommen wird. Ich hoffe, dass es bei Hansa Rostock sein wird. Falls nicht, dann woanders."

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