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Nach Hansa-Leihe: HSV gibt Meißner zu Drittligist Köln

© IMAGO / osnapix

Nach ein paar Wochen zurück bei Stamm-Klub Hamburger SV trennen sich die Wege von Angreifer Robin Meißner und den Norddeutschen wieder für einige Monate. Der 22-Jährige wird für den Rest der Saison an den Drittligisten Viktoria Köln ausgeliehen. Das gaben die Rothosen am Mittwoch bekannt.

Seit 2020 beim HSV

Der gebürtige Hamburger, der bisher 14 Pflichtspiele (drei Treffer, zwei Vorlagen) für die HSV-Profis absolvierte, kam in dieser Saison noch nicht zum Einsatz. Nun soll er die Spielpraxis in der dritten Liga erhalten. "Robin hat bei den Profis sein offensives Potenzial, allen voran seine Abschlussstärke, zweifelsfrei angedeutet. Für seine sportliche Weiterentwicklung ist es zugleich unabdingbar, dass er möglichst viele Einsatzminuten sammelt. Dies ist auch sein ausdrücklicher Wunsch gewesen, so dass wir in der Leihe eine vielversprechende Win-win-Situation für alle Beteiligten sehen", sagt Vorstand Jonas Boldt.

Für Meißner, der im Sommer 2020 von der zweiten Mannschaft des FC St. Pauli zum Regionalliga-Team des HSV gewechselt war, ist es bereits die zweite Leihe. In der Rückrunde der abgelaufenen Saison war er an den F.C. Hansa Rostock verliehen. Für die Kogge absolvierte er acht Partien, erzielte dabei einen Treffer gegen den SV Werder Bremen. Auch aufgrund einer Corona-Infektion hatte er nicht mehr Spiele absolvieren können.

"Fehlendes Puzzleteil" für Köln

Die Kölner waren schon seit einigen Wochen an einer Verpflichtung Meißners interessiert, konnte den Deal nun unter Dach und Fach bringen. "Wir freuen uns besonders, dass wir auch diesen Transfer noch über die Bühne bringen konnten", sagt Trainer Olaf Janßen und bezeichnet den 22-Jährigen als das "fehlende Puzzleteil" für die Offensive. Meißner sei ein "mehr als hochbegabter Spieler" mit einem "besonderen und gefährlichen Abschluss". In Sachen Torgefährlichkeit "wird uns Robin noch eine ganze Menge geben", zeigt sich Janßen überzeugt.