Nach Münzwurf – DFB will Strafantrag gegen Cottbus stellen
Das Ost-Derby gegen Dynamo Dresden könnte Energie Cottbus noch teuer zu stehen kommen. Kaum ist der Rückschlag im Abstiegskampf nach dem torlosen Unentschieden gegen die Sachsen halbwegs verdaut, kommt die nächste schlechte Nachricht für die Lausitzer. Wie "rbb-online" berichtet, ermittelt der Deutsche Fußball-Bund und will gegen den ehemaligen Bundesligisten eine Strafanzeige stellen. Der Grund ist, dass Schiedsrichter-Assistent Thomas Stein nach der Partie von einer Münze getroffen wurde. Die Wunde musste anschließend geklammert werden.
Täter droht lebenslanges Stadionverbot
"Der Vorfall in Cottbus ist absolut inakzeptabel. Es darf nicht sein, dass unsere Schiedsrichter angegriffen werden und zu Schaden kommen", kommentierte DFB-Vizepräsident Rainer Koch den Vorfall gegenüber der "Lausitzer Rundschau". Stein war beim Gang in die Kabine von mehreren Regenschirmen geschützt worden, dennoch traf ihn die Münze, die aus dem Cottbuser Block geworfen wurde, am Kopf. "Wenn wir den Täter kriegen, wird er nie wieder unser Stadion betreten dürfen", kündigte Energie-Präsident Ulrich Lepsch eine harte Strafe an. Der Verein suche laut Pressesprecher Lars Töffling "unter Hochdruck" nach Informationen zur Identität des Täters, berichtet der "rbb".