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Nach Pleite gegen FCK: Fortuna mit "beschissenem Gefühl" in die Pause

IMAGO / Kirchner-Media

Während die Gäste des 1. FC Kaiserslautern ausgiebig feierten, standen die Spieler von Fortuna Düsseldorf wie begossene Pudel auf dem Platz und mussten einen weiteren Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen. Als Grund für die 1:2-Niederlage sah Trainer Daniel Thioune die zweite Hälfte. Der aber auch aufmunternde Worte für seine Spieler hatte.

"Zumindest den Punkt mitnehmen"

Der Arbeitstag für Michal Karbownik begann sehr vielversprechend: Nach 14 Minuten hatte der Abwehrspieler Fortuna Düsseldorf mit 1:0 in Führung gebracht. Von der Strafraumkante aus hatte der 21-Jährige sehenswert getroffen. Es lief nach Plan für die Rheinländer, die im Verfolgerduell gegen die Roten Teufel ein Ausrufezeichen setzten wollten.

Doch letztlich wurde Karbownik zum Pechvogel, trat Lex Tiger Lobinger, der vor der Saison aus Düsseldorf zum FCK gewechselt war, in die Haken. Es gab den Elfmeter für die Pfälzer, die in der letzten Aktion durch Philipp Klement den 2:1-Siegtreffer erzielten (90.+6). "Es wurde sehr wild, es gab viele Emotionen und Nickligkeiten. Trotzdem dürfen wir so eine Situation wie beim 1:2 nicht zulassen. Da muss man klären und zumindest den Punkt mitnehmen", war Angreifer Rouwen Hennings genervt. "Beim 1:2 ist es eine blöde Aktion, weil wir alles nach vorne hauen und dann die Absicherung nicht gut ist", fügte Christoph Klarer an.

"Ab Minute 46 nicht mehr so griffig"

Doch nicht nur diese Szene störte die Fortunen. "Wir sind gut gestartet und hatten in der ersten Halbzeit mehr Chancen. Wir hätten das zweite Tor schießen können. Haben wir aber nicht", so Karbownik. So blieb es bei der zarten Führung, die kurz nach Wiederanpfiff von Lauterns Kevin Kraus egalisiert wurde (50.). "Die zweite Halbzeit war nicht unsere beste. Da haben wir das Spiel verloren." Trainer Daniel Thioune sagte, sein Team habe "dann eine Menge dafür getan, dass Lautern zurückgekommen ist. Bis zum Ausgleich brannte es lichterloh. Wir waren ab Minute 46 nicht mehr so griffig wie in den ersten 45 Minuten".

Durch die zweite Niederlage in Folge beendet der Aufstiegskandidat die Hinrunde mit 26 Punkten, liegt drei Punkte hinter dem FCK und vor den restlichen Duellen des Spieltages vier Zähler hinter dem 3. Rang. "Jetzt geht jeder mit einem beschissenen Gefühl in die Winterpause. Aber wir lassen uns davon nicht umwerfen und werden stärker aus der Pause kommen.", so Klarer.

Lob von Thioune

Doch es gab Aufmunterung vom Coach: "Ich möchte meiner Mannschaft trotzdem ein großes Lob aussprechen. Wir hatten in den letzten Wochen teilweise nur noch 13, 14 Profis auf dem Platz, die für uns die Knochen hinhalten konnten", schätzte der 48-Jährige die aktuelle Situation ein. "Aber wir werden regenerieren und zurückkommen. Und dann arbeiten wir daran, dass auch wir wieder der glückliche Sieger sein werden." Am 27. Januar wartet das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg.