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Nach Pokal-Aus: Schuster kritisiert die Schiedsrichterleistung

Trotz eines couragierten Auftritts ist der FC Erzgebirge Aue nach einer 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Dennoch war Veilchen-Coach Dirk Schuster mit dem Spiel seiner Elf zufrieden, anders als mit der Zweikampfbewertung durch die Unparteiischen. 

Aue fehlt das "Spielglück" zum großen Wurf 

Nach der ersten Halbzeit lag die Pokalüberraschung durch den FC Erzgebirge Aue bei Fortuna Düsseldorf durchaus in der Luft. Die Veilchen waren beim Bundesligisten besser in die Begegnung gestartet und nach zwölf Minuten auch durch ein Tor von Florian Krüger in Führung gegangen. Es folgten weitere gute Möglichkeiten, die das Team von Trainer Dirk Schuster allerdings nicht zu nutzen wusste und so ging es nach einem Elfmetertor von Rouwen Hennings schließlich doch mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause. Im zweiten Spielabschnitt waren die Düsseldorfer dann das dominantere Team und gewannen nach einem Tor durch Kasim Adams (75.) schließlich mit 2:1.

"Ich denke, dass wir einen sehr guten Pokalfight hingelegt haben. In dem wir von der ersten Sekunde an wach waren und sehr diszipliniert und taktisch gut verteidigt haben", lobte Schuster seine Mannschaft nach dem Spiel auf der Pressekonferenz und sprach  von einer nur knapp verpassten Überraschung. "Mit etwas mehr Spielglück hätten wir vielleicht auch die Sensation schaffen können."

Schuster kritisiert die Schiedsrichterleistung 

Kritik äußerte der 51-Jährige hingegen an Schiedsrichter Tobias Reichel (Stuttgart) und seinen Kollegen: "Ich denke, man hat in der Beurteilung von Zeikampfszenen auf dem Platz heute gesehen, wer der Erstligist und wer der Zweitligist war." Dabei spielte Schuster wohl auch auf den Elfmeterpfiff vor der Halbzeit an, bei dem nicht eindeutig zu erkennen war, ob Sören Gonther seinen Gegenspieler Erik Thommy tatsächlich am Fuß getroffen hatte.

Im Nachhinein wird das allerdings auch nichts mehr ändern, für Aue gilt nun, sich voll auf die Liga zu konzentrieren. Dort empfängt man am Samstag (13 Uhr) den ebenfalls aus dem Pokal geflogenen 1. FC Heidenheim zum Spitzenspiel und wird versuchen, möglichst mit einem Sieg den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten.