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Nach Rösler-Abschied: Anfang und Preußer im Fortuna-Fokus

© IMAGO / Jan Huebner

Die Zeit von Uwe Rösler bei Fortuna Düsseldorf ist vorbei, obwohl sich die Verantwortlichen erst spät zu dieser Entscheidung durchgerungen haben. Nun wollen die Rheinländer einen neuen Kandidaten an die Seitenlinie stellen. In den Fokus rücken laut "Bild"-Zeitung jetzt Markus Anfang und Christian Preußer.

Erfolgreich bei drei Zweitligisten

Uwe Rösler verpasste erst den Klassenerhalt in der Bundesliga, dann den direkten Wiederaufstieg. Doch die Arbeit des 52-Jährigen wurde im Rheinland stets geschätzt, weswegen eine Trennung erst nach dem 34. Spieltag beschlossen wurde. Auch der scheidende Übungsleiter zeigte sich dahingehend als fairer Sportsmann, sagte gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Es sind Verbindungen entstanden, die ich nicht mehr missen möchte!" Dennoch gehen beide Parteien am Saisonende getrennte Wege. Düsseldorf muss nun erst einmal einen Coach finden, der es besser macht.

Ein Kandidat soll laut Bericht ausgerechnet Markus Anfang von Liga-Konkurrent Darmstadt sein. Dort steht der gebürtige Kölner noch bis 2022 unter Vertrag, der mit seiner Arbeit bei den Lilien – und zuvor in Köln und Kiel – stets Erfolg hatte. Anfangs Zweitliga-Schnitt liegt bei 1,68 Punkten pro Partie in 99 Spielen für drei Klubs und steht für Offensivfußball. Der 46-Jährige müsste jedoch freigekauft werden.

Preußer war Reserve-Coach

Nach "Bild"-Informationen steht auch der Name von Christian Preußer auf Fortunas Liste. Vor sechs Jahren war der Berliner für Rot-Weiß Erfurt in der 3. Liga an der Seitenlinie tätig, holte dort aber nur 1,13 Punkte pro Spiel. Erfolgreicher wurde der Fußballlehrer in Freiburg, wo er seit 2016 die Regionalliga-Mannschaft coachte – und 1,90 Punkte pro Partie holte. Im Sommer trennen sich beide Parteien jedoch, weil Preußer eine neue Herausforderung suche. Bayern-Assistent Miroslav Klose scheint es dagegen zum Trainerstab in der Nationalmannschaft zu ziehen, auch er war zuvor als Kandidat gehandelt worden.