Nach Vandalismus in Aue: Dresden trägt die Kosten

Rund 16 000 Zuschauer verfolgten am Sonntag das Sachsenderby zwischen Ergzgebirge Aue und Dynamo Dresden (0:0) und feierten gemeinsam ein friedliches Fußballfest. Dabei wussten sich ein paar einzelne Fans der Gäste aber scheinbar nicht zu benehmen und verursachten in den Sanitäranlagen einen Schaden im fünfstelligen Bereich, den Dynamo komplett übernehmen wird. Die SG begibt sich nun auf Täter-Suche.

Sachschaden im fünfstelligen Bereich

"Erneut haben es einige Wenige durch ihr kriminelles Verhalten geschafft, dass am Tag nach dem Spiel nicht ausschließlich über ein Fußballfest gesprochen wird. Die SG Dynamo Dresden und alle friedlichen Fans werden dadurch einmal mehr auch in ihrem Ansehen beschädigt. Wir sind über die rohe Gewalt dieser Personen entsetzt und verurteilen dieses Verhalten auf das Schärfste“, bezieht Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born auf der Website des Vereins klar Stellung zu den unschönen Vorfällen am Rande des Spiels gegen Erzgebirge Aue. Einige Dresdener Fans hatten dabei in den Sanitäranlagen im Gästeblock gewütet und einen Sachschaden in fünfstelliger Höhe gesorgt, für den Dresden in kompletter Höhe aufkommen werde, so Born weiter. Zudem arbeite man eng mit den Auer Verantwortlichen und der Polizei zusammen, um die Randalierer für ihr Fehlverhalten zur Rechenschaft zu ziehen. Auf der Suche nach den Tätern setzt die SG dabei auch auf die eigene Anhängerschaft, die mit Fotos, Videos und weiteren Hinweisen zu den Randalen zur Ergreifung der Täter beitragen soll.

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