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Nach Vorwürfen: Männel entschuldigt sich beim FCN

Im Anschluss an die packende Freitagabendpartie hatte Martin Männel schwere Vorwürfe gegen die Mannschaft des 1. FC Nürnberg erhoben. Der Keeper habe gehört, dass sich FCN-Spieler im Hotel stark daneben genommen hätten – nun nahm er diese Aussagen zurück.

Direktorin: Keine Vorfälle im Hotel

Angestellte, die von Spielern als "Bauern" beschimpft worden sein sollen und die "Verunglimpfung" der Region: Die Vorwürfe, die Martin Männel gegen die Mannschaft 1. FC Nürnberg erhoben hatte, waren drastisch. Die "Bild" fragte beim betroffenen Hotel nach und erfuhr, dass de Vorwürfe offenbar nicht den Tatsachen entsprachen: "Mir ist es rätselhaft, wie es zu diesen Vorwürfen gekommen ist", erklärte Hoteldirektorin Katja Kießig dem Blatt. Die Nürnberger Mannschaft sei überaus positiv aufgefallen, die Angestellten hätten ebenfalls keine Verfehlungen festgestellt: "Gäste haben mich sogar angesprochen, ob die Nürnberger Mannschaft tatsächlich im Hotel sei, weil es so extrem ruhig in der Anlage sei."

Männel revidiert Aussagen

Auf Nachfrage des Blatts nahm Torhüter Männel seine Vorwürfe zurück: "Ich habe den Eindruck erweckt, dass die Nürnberger Mannschaft ein undiszipliniertes Team ist. Das war nicht meine Absicht und aus der Emotion heraus." Die Aussagen der Direktorin seien eindeutig: "Deswegen bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Aussagen zu revidieren und mich in aller Form dafür zu entschuldigen." Auch Gegenspieler Enrico Valentini habe er bereits kontaktiert und sich stellvertretend bei der gesamten Mannschaft entschuldigt.