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Nächster Kandidat in Hannover: Frankfurter Falette auf dem Zettel

© imago images / Seskim Photo

Der Kaderumbruch bei Hannover 96 lässt in diesem Transfersommer viele Namen auf der Liste erscheinen, der nächste darauf ist der von Innenverteidiger Simon Falette. Der erfahrene Franzose hat in Frankfurt wohl keine Zukunft mehr, war im letzten Halbjahr bereits an Fenerbahce Istanbul verliehen. Aber die Konkurrenz ist groß.

"Anton bis dato nicht ersetzt"

"Wir brauchen auf alle Fälle noch Verstärkungen", sagt 96-Cheftrainer Kenan Kocak nach der 0:2-Niederlage im abschließenden Testspiel gegen Werder Bremen im Gespräch mit dem "Sportbuzzer". Konkret in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld. Beide Positionen konnte Waldemar Anton spielen, doch der ist nicht mehr in Hannover. "In Waldemar Anton haben wir einen wichtigen Spieler verloren, den wir bis dato auch nicht ersetzen konnten", hält der Fußballlehrer der Niedersachsen fest. Eine neue Option auf dem Markt könnte aber Frankfurt Simon Falette werden.

Der Franzose mit dem Linksfuß gilt als kopfballstarker Innenverteidiger, der zudem Qualitäten im Spielaufbau hat. Außerdem ist Falette ein Teamplayer, das bewies er bereits in 35 Bundesliga-Spielen für die Frankfurter. Dort ist die Konkurrenz allerdings zu stark für den 28-Jährigen, der noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Beziffert wird sein Marktwert auf rund zwei Millionen Euro.

Kind mahnt Bereitschaft an

Eine Ablöse, die Hannover auch für Wunschspieler nicht zahlen kann. Eine Leihe mit Kaufoption wäre der wünschenswertere Weg für die Niedersachsen, das ist nach aktuellem Stand aber kaum möglich. Außerdem liegt es in den Augen von 96-Boss Martin Kind auch an der Bereitschaft der Spieler, überhaupt nach Hannover kommen zu wollen. "Das sind Spieler, die die Bedingungen für die 1. Liga erfüllen, sie haben die Qualität. Aber sie spielen für ein Jahr in der 2. Liga zu anderen Bedin­gun­gen", sagt der Klubchef über Transfers vom Kaliber Falette, die auch Angebote aus der Bundesliga haben. In Hannover wartet derzeit schlichtweg nicht das große Geld: "Es liegt an ihnen, das zu akzeptieren."