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"Nicht das Level, das ich selbst erwarte": FCSP-Abräumer Smith selbstkritisch

© IMAGO / Eibner

Seit seinem Wechsel zum FC St. Pauli wird Eric Smith regelmäßig vom Verletzungspech geplagt. Im Kalenderjahr 2021 folgten gerade einmal 16 Pflichtspiele für den jungen Schweden, in dessen Abwesenheit die Kiezkicker zum Spitzenteam wurden. Den Weg seines Klubs verfolgt Smith gerne – und bleibt daher selbstkritisch.

"Deutlich einfacher zu arbeiten"

Acht Spiele verpasste Eric Smith in seinem ersten Halbjahr am Hamburger Millerntor wegen einer Wadenverletzung, dann folgte eine weitere Pause durch Leistenprobleme – und wieder fehlten dem 24-Jährigen acht Spiele. Bislang kam der Schwede zwar in zehn Spielen der laufenden Saison zum Einsatz, doch gerade für Smith liefen die Begegnungen unglücklich. "So viele Verletzungen hintereinander hatte ich noch nicht. Ich hatte dieses Jahr einfach Pech", äußerte sich der defensive Mittelfeldspieler gegenüber dem "Kicker" selbstkritisch. "Man muss immer bei sich selbst anfangen und das war nicht das Level, das ich von mir selbst erwarte."

Gerade zum Ausklang des Jahres blieb Smith blass, gegen Düsseldorf (1:1) und Kiel (0:3) erwischte er keine guten Tage. Dennoch ist der 24-Jährige gesetzt, wenn er fit ist – von zehn Einsätzen stand Smith neunmal in der Startelf. Auch der Schwede trug seinen Teil zum Aufschwung bei den Kiezkickern bei. "Damit ist es deutlich einfacher zu arbeiten, weil die Stimmung gut und das Selbstvertrauen groß ist", sprach Smith davon, dass der FCSP auf dem richtigen Weg sei.

Smith bleibt zurückhaltend

Im neuen Jahr wird der 24-Jährige weiter angreifen. Rund 600.000 Euro betrug die Ablösesumme für den Schweden, der sich in seinem Leih-Halbjahr mit nur fünf Zweitliga-Spielen für eine Festverpflichtung empfehlen konnte. Wie wichtig Smith für die Rückrunde werden kann, ist die Frage. Der Defensivspezialist übte sich jedenfalls in Zurückhaltung, was die bisherige Saison des Spitzenreites anging: "Es ist erst etwas mehr als die Hälfte der Saison rum, erreicht haben wir noch nichts."

Gerade der Start ins neue Jahr mit drei Spielen innerhalb von sechs Tagen – das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund inklusive – sei nicht zu unterschätzen. "Wir werden nicht nachlassen, sondern versuchen, mit jedem Spiel noch besser zu werden", so Smith. Hauptsache verletzungsfrei – das wäre dem 24-Jährigen wohl am liebsten.