Nürnberg: Cerin-Verkauf soll Geld für Stürmer in die Kasse spülen

Der 1. FC Nürnberg will sich offenbar durch den Verkauf von Spielern aus der zweiten Reihe für die Suche nach treffsicheren Angreifern flüssig machen. Medienberichten zufolge deuten bei dem bislang an den kroatischen Erstligisten HNK Rijeka ausgeliehenen Mittelfeldspieler alle Anzeichen auf eine entsprechende Strategie der Franken hin.

Interesse aus Italien nach Aufstieg zum Nationalspieler

Laut einem Bericht des Fachmagazins kicker soll Cerin nach Ende seines zweijährigen Leihengagements in Kroatien vorzeitig abgeben wollen. Angesichts seiner guten Leistungen und seines Aufstiegs zum slowenischen Nationalspieler sollen inzwischen auch schon italienische Erstligisten Interesse an dem 22-Jährigen signalisiert haben.

Cerin war 2019 aus seiner Heimat mit vielen Vorschusslorbeeren für vier Jahre an die Noris gewechselt. Allerdings konnte sich der frühere Junioren-Nationalspieler in seiner Debütsaison für den "Club“ nicht durchsetzen und kam gerade einmal zu fünf mehr oder weniger kurzen Einsätzen als Einwechselspieler. Daraufhin erfolgte die Leihe nach Rijeka.

Ein endgültiger Verbleib in Kroatien, wo sein einstiger Nürnberger Fürsprecher Robert Palikuca mittlerweile als Sportchef arbeitet, erscheint momentan jedoch trotz Cerins positiver Entwicklung eher unwahrscheinlich. HNK verzichtete jedenfalls auf seine Option zum Kauf des Profis für festgeschriebene 1,4 Millionen Euro. Möglicherweise aber will Palikuca mit seinem Ex-Verein nur eine neue Pokerrunde eröffnen, denn Cerins Marktwert liegt nach der ausklingenden Saison keinesfalls niedriger.

Etwas Kleingeld hat der FCN jedoch inzwischen schon eingesammelt. Eigengewächs Linus Rosenlöchner kehrt von seiner Leihe beim dänischen Erstligisten Esbjerg fB nicht mehr an den Valznerweiher zurück und wechselt für eine Ablöse von 50.000 Euro zu Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue.

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