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Nürnberg: Wird Michael Esser der Mathenia-Ersatz?

IMAGO / Team 2

Der 1. FC Nürnberg ist diese Saison alles andere als vom Glück verfolgt, wenn es um Verletzungen geht. Am Wochenende wurde bekannt, dass Stammkeeper Christian Mathenia aufgrund seiner komplizierten Schulterverletzung bis zum Saisonende ausfallen wird. Ersatz muss folglich her – ein erster heißer Kandidat scheint identifiziert. Er spielt aktuell in der Bundesliga.

Nummer 2 in Bochum mit riesigem Erfahrungsschatz

35 Jahre Lebenserfahrung, nahezu 15 Jahre Profifußball, fünf Vereine und über 200 Einsätze: Michael Esser hat in seiner Laufbahn einiges erlebt. Sein jüngstes Abenteuer begann der Torwart im Sommer 2021 bei seinem Jugendklub VfL Bochum nach dem viel umjubelten Aufstieg in die Bundesliga. Dort gibt er hinter Manuel Riemann die teamdienliche Nummer 2, durfte im Vorjahr aber auch dreimal für den Platzhirsch im Ligabetrieb einspringen. Obwohl Essers Vertrag im Sommer ausläuft, deutete bisher wenig darauf hin, dass der Routinier noch einmal eine Luftveränderung anstrebt.

Doch wie für jeden Fußballer und auch Torwart ist die Aussicht auf Spielzeit natürlich ein wichtiges Lockargument, dem nicht jeder widerstehen kann. Im Fall Esser könnte sich in Nürnberg eine Tür öffnen. Dort ist mindestens für die Rückrunde der Posten als Nummer 1 aufgrund der bekannten Verletzung Christian Mathenias zu vergeben. Denn die Ersatzkeeper Carl Klaus und Jan Reichert verfügen über keine nennenswerte Erfahrung im Unterhaus. Die Chance für Michael Esser auf seine alten Tage noch einmal Stammkeeper zu werden?

Was will Esser?

Der "kicker" berichtet in seiner heutigen Ausgabe davon, dass Esser "Top-Kandidat" für diese Rolle sei. So zumindest die Vorstellung des "Glubbs". Ob Bochum den langjährigen Akteur (ablösefrei) hergeben und vor allem ob Esser selbst diese Aufgabe reizen würde, steht auf einem anderen Blatt. Mittelfristig, also voraussichtlich ab der neuen Saison, müsste sich Esser nämlich in Nürnberg einen Zweikampf mit dem bisher gesetzten Mathenia liefern. Kurzfristig scheint der 35-Jährige für die abstiegsbedrohten Nürnberger indes eine logische Wahl, schließlich dürfte er eine Soforthilfe darstellen. Darüber hinaus könnte er dem recht jungen Nürnberger Team und der zuweilen wackligen Hintermannschaft mit seiner Ruhe und Erfahrung eine Stütze sein.