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Nur ein Sieg aus 13 Spielen: Fürth trennt sich von Marc Schneider

IMAGO / Zink

Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat die Konsequenzen aus dem schwachen Saisonstart gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Marc Schneider getrennt – das gaben die Kleeblätter am Samstag bekannt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

"Nicht so, wie wir uns das vorstellen"

Nur ein Sieg, schon 22 Gegentore und Tabellenplatz 15: Die SpVgg Greuther Fürth blickt bisher auf eine schwache Saison zurück. Hinzu kommt das blamable Pokal-Aus bei Fünftligist Stuttgarter Kickers. Dass Marc Schneider nochmal für die Wende sorgen würde, davon waren die Verantwortlichen nicht mehr überzeugt – und entbanden den 42-Jährigen einen Tag nach dem 2:2 gegen Hansa Rostock von seinen Aufgaben.

"Wir haben in den letzten Wochen viel versucht, auch Marc hat alles versucht, aber am Ende müssen wir festhalten, dass wir uns zwar punktetechnisch leicht verbessert haben, aber nicht so, wie wir uns alle das vorstellen", so Sport-Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi, der Schneider am Morgen über das Aus informiert hatte. "Wir danken Marc für seinen Einsatz, die menschlich außergewöhnliche und gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine weitere Karriere nur das Beste."

Co-Trainer übernehmen vorerst

Schneider hatte den Trainerposten erst im Sommer von Stefan Leitl übernommen, doch unter der Regie des Schweizers holten die Kleeblätter aus 13 Pflichtspielen im Schnitt nur 0,77 Punkte pro Partie. Bereits vor vier Wochen stand Schneider vor dem Aus, erhielt mit der Partie gegen den SC Paderborn aber ein Endspiel, das mit 2:1 gewonnen wurde. Zuletzt gab es zwei Remis in Folge, am Freitagabend kam Fürth trotz zweifacher Führung nicht über ein 2:2 gegen Hansa Rostock hinaus.

Vor dem Auslaufen der Mannschaft am Samstagvormittag hat Schneider sich von der Mannschaft verabschiedet. "Ich möchte mich bei den Spielern, beim Verein und beim Staff für die Zusammenarbeit bedanken. Leider haben wir nicht die Punkte eingefahren, wie wir das hätten können. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft sich aus der aktuellen Situation herausarbeiten wird. Dafür und für die Zukunft wünsche ich dem Kleeblatt alles Gute", sagt der 42-Jährige. Wer künftig auf der Bank sitzen wird, steht noch nicht fest. Bis auf Weiteres werden die Co-Trainer Rainer Widmayer und Stefan Kleineheismann das Training beim Kleeblatt leiten.