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Offiziell: FCK muss Matheo Raab ablösefrei zum HSV ziehen lassen

© IMAGO / Eibner

Matheo Raab ist weg! Was sich bereits angedeutet hat, wurde nun offiziell vom Hamburger SV vermeldet. Der Aufstiegstorhüter der Roten Teufel unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis 2026 an der Elbe, wo er in den Konkurrenzkampf zu Daniel Heuer Fernandes treten wird. Ein weiteres Torwarttalent zieht vom Betzenberg fort.

Raab mit Torwarttrainer Höh vereint

"Mach’s gut, Matze!", verabschiedet der 1. FC Kaiserslautern seinen Stammtorhüter in den sozialen Netzwerken. Vor fünf Jahren kam Matheo Raab von Eintracht Trier, um sich über die Zweitvertretung der Lautrer für die Position als Nummer 1 zu empfehlen. Nun zieht es den 23-Jährigen an die Elbe, nachdem er seinen Kasten in der Aufstiegssaison insgesamt 16 Mal sauber gehalten hatte. Niemand sammelte in der 3. Liga mehr "Weiße Westen". Bitter ist, dass Kaiserslautern den Torhüter ablösefrei ziehen lassen muss.

In Hamburg trifft Raab auf HSV-Torwarttrainer Sven Höh, der zuvor ebenfalls in Lautern war. Er kennt die Qualitäten des Schlussmannes bestens. "Mit Matheo bekommen wir einen Torwart dazu, der als Teamplayer agiert und zudem enorm ehrgeizig und entwicklungsfähig ist. Er kennt die torwartspezifischen Inhalte aus unserer gemeinsamen Vergangenheit und passt sehr gut in unser Torwartteam", freute sich Höh über die Neu-Verpflichtung beim Hamburger SV. Der Torwarttrainer war auch für Raab ausschlaggebend: "Sven Höh hat mich damals zum 1. FC Kaiserslautern geholt und mich zum großen Teil zu dem gemacht, der ich jetzt bin. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm."

7,2 Millionen Euro durch Torwarttalente

Nun unterschrieb Raab einen Vier-Jahres-Vertrag beim HSV. Zum ersten Mal nach längerer Zeit bekommt der FCK keine Ablösesumme für ein Torwarttalent. In den letzten Jahren spülten Marius Müller (RB Leipzig/1,7 Millionen Euro), Julian Pollersbeck (Hamburger SV/3,5 Millionen Euro) und Lennart Grill (Bayer Leverkusen/2 Millionen Euro) ordentliche Summen in die Kassen. Spannend wird sein, ob die FCK-Torwartschule in Kürze ein neues Talent hervorbringen kann. Mit Avdo Spahic steht derweil nur ein Torhüter mit Profi-Erfahrung beim Aufsteiger unter Vertrag – und der war vor Raab schonmal die Nummer 1.