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Osnabrück: Niklas Schmidt kommt auf Leihbasis von Werder Bremen

Der VfL Osnabrück hat sich für die kommenden zwei Jahre die Dienste von Niklas Schmidt gesichert und den 21-jährigen Offensivspieler vom SV Werder Bremen ausgeliehen. Schmidt war zuletzt für den SV Wehen Wiesbaden aktiv, mit dem er in der Relegation den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen konnte. 

Auf Leihbasis für zwei Jahre nach Osnabrück

Mit gerade einmal 21 Jahren kann Niklas Schmidt bereits jede Menge an Drittligaerfahrung vorweisen. So stehen bereits 95 Drittligaspiele in der Vita des von Bundesligist Werder Bremen ausgebildeten Schmidt, der für die Hansestädter in der Saison 2016/2017 im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg auch schon Bundesligaluft im grün-weißen Trikot schnuppern durfte und dabei sogar eine Torvorlage beisteuerte. Der Durchbruch beim SVW auf höchstem Niveau gelang dem in Kassel geborenen Schmidt allerdings noch nicht, so dass die Bremer den Mittelfeldspieler zwecks Spielpraxis nun für zwei Jahre an den VfL Osnabrück verleihen, nachdem dessen Vertrag in Bremen zuvor langfristig verlängert wurde.

Schmidt soll in der Offensive die "Variabilität weiter erhöhen" 

"Wir verfolgen die Entwicklung von Niklas Schmidt schon sehr lange, er verfügt über großes Potenzial. Im Nachwuchsbereich von Werder Bremen hat er eine sehr gute Ausbildung genossen. Wir freuen uns, dass er seinen nächsten Entwicklungsschritt bei uns gehen wird. Im Offensivbereich ist er flexibel einsetzbar, was unsere Variabilität weiter erhöhen soll“, freut sich Benjamin Schmedes, Sportdirektor des VfL Osnabrück, über den Neuzugang, der auch schon in der vergangenen Saison mit den Niedersachsen in Berührung kam. Damals allerdings als Gegner im Trikot des SV Wehen Wiesbaden, zu dem Schmidt für eine Saison ausgeliehen war. Mit fünf Toren und elf Assists in 35 Spielen hatte Schmidt dabei einen ordentlichen Anteil am guten Abschneiden des SVWW, der über die Relegationsspiele gegen den FC Ingolstadt genauso wie die Osnabrücker den Sprung in die 2. Bundesliga schaffte.

VfL-Trainer Thioune ein Grund für den Wechsel

"Unter Trainer Daniel Thioune haben sich in den vergangenen eineinhalb Jahren einige junge Spieler hoffnungsvoll entwickelt. Das war ein Grund, warum ich mich für den Wechsel zum VfL Osnabrück entschieden habe", wird Schmidt auf der Website der Niedersachsen zu seinen Beweggründen des Wechsels zitiert und verspricht dort auch, sich zukünftig mit "voller Intensität" der Herausforderung 2. Bundesliga stellen zu wollen.