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Pascal Breier beschenkt Hansa: "Insgesamt ein wildes Spiel"

© IMAGO / Eibner

Die ersten Zweitliga-Tore von Pascal Breier bescheren dem F.C. Hansa Rostock einen Punkt unter dem Weihnachtsbaum. Im letzten Spiel des Jahres gefiel Cheftrainer Jens Härtel das verhältnismäßig gute Offensivspiel, das jedoch zu wenig Effizienz beinhaltete. Der Grundstein für die Rückrunde ist trotzdem gelegt.

Breier mit Doppelpack

Der 29-jährige Hansa-Stürmer stand zum ersten Mal in der Startelf, spielte 90 Minuten durch und erzielte in Karlsruhe sogleich einen Doppelpack – ausgerechnet Pascal Breier beschenkt die Rostocker kurz vor Weihnachten. Bislang kam der Angreifer nur in vier Kurzeinsätzen zum Zug. "Er hat gezeigt, dass er die Nase hat", freute sich dementsprechend auch Jens Härtel für seinen Schützling. Grundsätzlich war der Übungsleiter mit dem Auftritt nicht unzufrieden.

"Das war insgesamt ein wildes Spiel, in das wir wirklich gut reingekommen sind", bezeugte Härtel, dass die Rostocker nach dem frühen Führungstreffer (7.) ein stückweit die Oberhand hatten. "Wenn Ridge Munsy bei seiner Chance den Ball annimmt und versucht, ins leere Tor zu schießen, dann führst du 2:0", verdeutlichte er außerdem, dass die Möglichkeiten zu einem komfortableren Vorsprung vorhanden gewesen wären. Doch es kam anders. "Ärgerlich, dass wir Karlsruhe mit dem Standard zurückholen. Dann haben sie noch nachgelegt und du liegst hinten", sah Härtel die beiden Gegentreffer (13., 26.) vor der Pause.

"Hey, hier geht etwas"

"In der Pause haben wir schon gesagt: 'Hey, hier geht etwas'", berichtete der Fußballlehrer anschließend aus der Kabine. Bis dato stand die geballte Offensive der Rostocker auf dem Rasen, denn neben Pascal Breier und Ridge Munsy waren auch Haris Duljevic und Streli Mamba in der Startelf. "Wir haben für unsere Verhältnisse offensiv ein richtig gutes Spiel gemacht", verdeutlichte Härtel, dass ihm die Ausrichtung gefiel. Gerade Mamba habe aber mit vier vergebenen Möglichkeiten gezeigt, dass die Effizienz an diesem Tag fehlte.

"Am Ende sind wir schon froh, dass Pascal Breier am richtigen Ort stand. Wenn man das ganze Spiel sieht, war das nicht unverdient", freute sich die Hansa-Kogge dennoch über den späten Ausgleich (82.), der endlich die 20-Punkte-Marke für die Rostocker bedeutet. Damit hat sich der Aufsteiger einen Vorsprung von drei Punkten vor dem Abstiegs-Relegationsplatz erspielt, vor der direkten Abstiegszone sind es sogar sechs Zähler. Eine Bilanz, die der Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde werden kann.