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Pokal-Heimrecht getauscht: Engers tritt in Bochum an

© imago images / Jan Huebner

In knapp zwei Wochen steigt die erste DFB-Pokal-Hauptrunde und der VfL Bochum muss zum Rheinland-Pokalsieger FV Engers 07 – eigentlich. Denn wie sich die Vereine nun im Rahmen der Corona-Pandemie einigten, wird das Heimrecht der Amateure mit denen des Zweitligisten getauscht.

"Nicht kalkulierbares Risiko"

"Mit 350 Zuschauern und einem Kostenapparat von mehreren zehntausend Euro wäre aus dem größten sportlichen Erfolg unserer Vereinsgeschichte ein nicht kalkulierbares Risiko für unseren Verein entstanden", sieht FVE-Vorsitzender Martin Hahn schlichtweg keine Möglichkeit, das Heimspiel des Rheinland-Pokalsiegers gegen den VfL Bochum im DFB-Pokal vor heimischer Kulisse umzusetzen. Auch das Stadion in Koblenz wäre als Ausweichstadion für den Oberligisten aus Rheinland-Pfalz in Frage gekommen, wurde aber nicht zugelassen. Somit tauschen die Pokalsieger nun ihr Heimrecht mit dem Zweitligisten aus dem Ruhrgebiet, der das Spiel nun austragen wird.

Auch Fürth tauschte bereits

Damit ist der VfL Bochum bereits der zweite Zweitligist, der die erste Hauptrunde des DFB-Pokals im heimischen Stadion durchführen wird. Tags zuvor hatte bereits die SpVgg Greuther Fürth bekannt gegeben, dass auch das Spiel gegen den RSV Meinerzhagen in heimischen Gefilden, statt in Nordrhein-Westfalen stattfinden wird. Auch in der Bundesliga tauschten bereits die Regionalligisten aus Havelse und Altglienicke ihr Heimrecht mit Mainz und Köln, auch die Gladbacher werden wohl folgen.