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Rösler blendet aus,"wo wir morgen vielleicht in der Tabelle stehen"

© IMAGO / Norbert Schmidt

Jetzt ist Fortuna Düsseldorf mittendrin im Aufstiegskampf! Drei Siege in Folge haben die Landeshauptstädter bis auf einen Punkt an den Bundesliga-Relegationsplatz herangespült, den sich die Elf von Cheftrainer Uwe Rösler am Samstag (13 Uhr) mit einem Sieg vorzeitig sichern kann. Mit Paderborn erwartet der Coach zum Ende der Englischen Woche einen laufstarken Gegner, bei dem es auch auf die eigene Verfassung ankommen wird.

"Abgerechnet wird am Schluss!"

Nachdem die Düsseldorfer zu Jahresbeginn nicht richtig in den Tritt kamen, schien das Aufstiegsrennen für die Fortuna schon beendet zu sein. Doch die Rheinländer blieben der Konkurrenz stets im Nacken – und können nun sogar zum Überholmanöver ansetzen. "Ich beschäftige mich nicht damit, wo wir morgen vielleicht in der Tabelle stehen", schob Uwe Rösler den Rechenspielen einen Riegel vor, denn gerade die Fortuna beweist eindrucksvoll, das darauf kein Verlass ist. Der Übungsleiter stellte klar: "Abgerechnet wird am Schluss! Wir wollen so viel wie möglich mitnehmen und dann gucken wir auf das nächste Spiel."

Dieses steigt am Samstag in Paderborn, wo Rösler auf seinen geschätzten Kollegen Steffen Baumgart treffen wird. "Wir werden uns nach dem Spiel auch sicher wieder auf ein Getränk treffen", stellte der Fortuna-Coach in Aussicht, doch während der 90 Spielminuten geht es nur um den Erfolg der Düsseldorfer. Am Ende einer Englischen Woche arbeiten die Akteure am Limit, doch Rösler möchte nach drei erfolgreichen Spielen in Folge nur ungerne etwas ändern. "Ich werde auch noch einige Gespräche mit den Jungs führen. Sie müssen ehrlich sein, wie sie sich fühlen", wird er deshalb gemeinsam mit seinen Spielern entscheiden.

Rösler warnt vor SCP-Qualitäten

Auf die eigenen Kräfte wird es in Paderborn auch ankommen, denn die Ostwestfalen gelten hinlänglich als laufstarke Mannschaft. "Ich erwarte wieder ein sehr intensives Spiel. Wir werden eine sehr gute Leistung brauchen", rechnete Rösler mit vielen Tiefenläufen und einem guten Umschaltspiel des Gegners. Außerdem war der 52-Jährige ganz grundsätzlich von deren spielerischer Qualität überzeugt – und verwies auf den Spitzenreiter: "Der SCP hat Bochum 3:0 geschlagen. Mehr braucht man fast nicht sagen. Sie können an einem guten Tag jedes Team in dieser Liga schlagen."

Insgesamt könnte es daher auch auf die Tempospieler der Düsseldorfer ankommen, zu denen auch Shinta Appelkamp und Emmanuel Iyoha gezählt werden dürften. Beide Youngsters wurden gegen St. Pauli von der Bank gebracht, anschließend im Training geschont. "Wir sind da vorsichtig", blickte Rösler bei einzelnen Spielern auf die Verletzungshistorie in dieser Saison zurück. Sorgen machte sich der Coach nach dem Gesamteindruck aber keine: "Wir haben viele Spieler mit einem positiven Momentum und auch wir als Team sind Selbstbewusst. Aber das müssen wir morgen auch wieder bestätigen."