Hansa Rostock: Verhoek möchte "wieder wichtig sein“

Stürmerstar John Verhoek hat bei Hansa Rostock in der langen Winterpause und seinen noch nicht ganz ausgeheilten Bänderriss viel Zeit für Gedanken über seine persönliche Situation im Team des Vorjahresaufsteigers. Vor seinem Wiedereinstieg ins Training nach dem Jahreswechsel signalisiert der Niederländer nach bislang erst einem Saisontreffer Bereitschaft für den Kampf um seinen Stammplatz.

"Muss mich anders einbringen“

"Klar hätte ich lieber acht oder neun Tore. Wenn es mit Toren nicht klappt, muss ich mich anders einbringen. Wenn ich das auch nicht gut mache, bin ich nicht in der ersten Elf“, sinnierte Verhoek in der Bild-Zeitung und betonte seine Vorsätze für 2023: "Frischer Kopf, frische Beine, frischer Mut – damit ich wieder wichtig sein kann für die Mannschaft, auch mit meinem Einsatz.“

Auf der Suche nach den Ursachen für seine Ladehemmung – in der vergangenen Spielzeit erzielte der 33-Jährige in 32 Einsätzen immerhin 17 Treffer – hat Verhoek den entscheidenden Grund allerdings noch nicht gefunden. "Die Chancenverwertung war nicht so gut wie vorige Saison. Das kann an mir liegen, auch an den Flanken", sagte Verhoek.

Zugleich aber sucht der Angreifer nach Ansätzen für eine Verbesserung seiner Bilanz. "Laufwege“, meinte Verhoek, "Laufwege in die Tiefe habe ich nicht so viele gemacht. Das muss auch meine Stärke werden, um unberechenbar zu sein.“ Auch überflüssige Verwarnungen sollen den Routinier im zweiten Saisonabschnitt nicht über Gebühr hemmen. "Weniger Gelbe Karten – von vier waren drei, weil ich gemeckert habe. Das muss ich lassen“, hat sich der Stürmer vorgenommen.

Wiedereinstieg ins Training für 5. Januar geplant

Die übermäßige Kritik an Schiedsrichterentscheidungen könnte auch ein Ausdruck von Frust auf dem Platz über die Maßnahmen seiner Gegenspieler zur Ausschaltung des Goalgetters sein, wie Verhoek zumindest andeutete: "Der Gegner passt sich an, ich hatte oft zwei oder drei Gegenspieler, das ist schwierig.“

Vor den Feiertagen und dem Start ins neue Jahr freut sich Verhoek aber schon auf die Rückkehr ins Training bei der "Kogge" am 5. Januar, denn seine Genesung von der Sprunggelenkverletzung macht offenbar die geplanten Fortschritte: "Es fühlt sich schon besser an. "

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"