Rostock voll im Zeitplan: Austausch der Rasenheizung fast fertig

Das Weihnachtssingen im Ostseestadion steht für den F.C. Hansa Rostock an. Dabei können die Fans der Kogge einen ersten Blick auf die neue Rasenheizung werfen, die seit November installiert wird. Nach 26 Jahren war ein Austausch fällig - und noch dazu liegt das Projekt im Zeitplan.

Fortschritt trotz Wintereinbruch

Am 5. Februar tritt die Hansa-Kogge im ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen den Hamburger SV an. Bis dahin wird die neue Rasenheizung der Rostocker in Betrieb sein. Schon am heutigen Donnerstag (18 Uhr) können sich die Fans vom Bau-Fortschritt im Ostseestadion überzeugen. Weil Klemmschienen und der insgesamt 28 Kilometer lange Schlauch etappenweise, statt wie üblich in einem Stück, verlegt wurden, geriet das Projekt bei winterlichen Temperaturen nicht in Verzug. Die alte Rasenheizung hatte bereits 26 Jahre auf dem Buckel. Einen Großteil davon verbrachte Hansa in der Bundesliga oder in der 3. Liga.

Hansa entgeht Kostensteigerung

Der Aufstieg in die 2. Bundesliga war maßgeblich, um den finanziellen Rahmen für den Austausch zu schaffen - und das Projekt lohnt sich, denn künftig wird der Verein etwa 45 Prozent der verbrauchten Energie einsparen. In der "Bild" erklärt Hansa-Vorstand Günter Fett: "Um den Boden frostfrei zu halten, muss in Zukunft nur die Hälfte des Bodens erwärmt werden. Statt 4000 nur noch etwa 2000 Kubikmeter Boden." Das reduziert den Verbrauch von 1,28 Millionen Kilowattstunden (kWh) auf etwa 700.000 Mio. kWh. Ärgerlich: Sparen wird Hansa aufgrund der Energiekrise trotzdem nicht, weil die Preise steigen. Dafür entgeht die Kogge immerhin einer extremen Kostensteigerung.

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