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Sahin bei St. Pauli unzufrieden: Per Leihe zu Schlusslicht Ingolstadt?

Sein Talent ist unbestritten, seine Anfälligkeit für Leistungsschwankungen jedoch ebenfalls: Nach zwei ordentlichen Jahren spielt Flügelstürmer Cenk Sahin beim FC St. Pauli nur noch eine Nebenrolle. Während Trainer Markus Kauczinski keinen Akteur mehr abgeben möchte, will sich Sportchef Uwe Stöver laut "Bild"-Bericht "alles anhören." Als möglicher Abnehmer gilt der FC Ingolstadt.

Vom Rekordtransfer zum Ergänzungsspieler

Er kam als Zukunftshoffnung an das Millerntor: Für Cenk Sahin gaben die Verantwortlichen des FC St. Pauli im Sommer 2017 so viel Geld wie nie zuvor für einen Spieler aus. Sahin spielte zu diesem Zeitpunkt bereits ein Jahr auf Leihbasis bei den Hamburgern, wurde dann für 1,3 Millionen Euro fest vom türkischen Klub Basaksehir verpflichtet.

Der Flügelspieler zeigte zunächst auch ordentliche Leistungen: In seiner ersten Saison erzielte er vier Tore und gab sechs Vorlagen, in der zweiten waren es noch zwei Treffer bei drei Vorbereitungen. In der laufenden Spielzeit allerdings bekommt der 24-jährige Türke keinen Fuß mehr auf den Boden. Von 18 möglichen Partien absolvierte er lediglich sieben. Für den ehemaligen Junioren-Nationalspieler zu wenig. St. Pauli Sportchef Uwe Stöver: "Cenk ist mit seiner sportlichen Situation unzufrieden. Seine Berater sind auf der Suche nach Alternativen. Grundsätzlich werden wir uns alles anhören."

Zwischenlösung Ingolstadt?

Einer steht weiteren Abgängen indes weniger offen gegenüber: Übungsleiter Markus Kauczinski. Der 48-Jährige: "Wir planen aktuell nicht, einen Spieler abzugeben." Allerdings kam Sahin auch im abschließenden Testspiel der Wintervorbereitung gegen den KFC Uerdingen nicht zum Zug, saß 90 Minuten auf der Bank. Ein Leihgeschäft könnte demnach eine passende Option sein. Der Tabellenletzte aus Ingolstadt soll Interesse an einem solchen haben, um seine schwache Offensive für den Abstiegskampf aufzurüsten.