Sandhausen: Holland-Legionär Röseler erster Neuzugang

Beim SV Sandhausen kommen die Personalplanungen für die neue Saison in Schwung. Als ersten Neuzugang verpflichteten die Süddeutschen Abwehrspieler Nils Röseler vom niederländischen Ehrendivisionär VV Venlo bis 2022.

"Stabilisator im Defensivbereich“

"Wir sind sehr froh darüber, mit Nils einen erfahrenen Defensivspieler aus der ersten holländischen Liga zu verpflichten“, sagte Sandhausens Sportchef Mikayil Kabaca in einer Vereinsmitteilung zu dem ablösefreien Transfer: "Er hat sich in den letzten vier Jahren in Venlo zu einem Stabilisator im Defensivbereich entwickelt, konstant gute Leistungen gebracht und somit dazu beigetragen, dass Venlo dreimal souverän die Klasse gehalten hat.“

Für Röseler erfüllt sich durch den Wechsel ein lang gehegter Wunsch. "Ich freue mich sehr, nach vier Jahren in Venlo eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich hatte die 2. Liga immer als Ziel im Hinterkopf“, sagte der ehemalige U18-Nationalspieler und beschrieb seine neuen Ziele: "Ich möchte dazu beitragen, dass der SVS weiter ein stabiler Zweitligist sein kann. Die Vorfreude auf die Fans und die Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem Trainerteam in diesem gut geführten und familiären Verein ist riesengroß.“

Koschinat erhofft sich "Weiterentwicklung für unser Spiel“

Der 28-Jährige gehörte zu dem in den vergangenen Jahren immer größer gewordenen Kreis deutscher Spieler aus der zweiten Reihe im niederländischen Profifußball. Vor seinem Engagement in Venlo nach zwei Jahren beim sächsischen Drittligisten Chemnitzer FC war Röseler seit 2012 zunächst bei Twente Enschede am Ball und vorübergehend schon einmal für VVV am Ball.

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat erhofft sich von dem aus dem niedersächsischen Bad Bentheim stammenden Neuzugang zusätzliche Sicherheit in der ohnehin schon starken SVS-Abwehr. "Ich kenne Nils sehr gut aus seiner Zeit beim Chemnitzer FC. Schon als junger Innenverteidiger waren seine Präsenz, allein aufgrund der Körpergröße, und sein sehr guter Spielaufbau unverkennbar. Durch die vielen Spiele in der Eredivisie hat er zudem sehr viel Erfahrung dazugewonnen“, sagte der Coach und charakterisierte den Defensivspieler: "Die gute Mischung aus ausgeprägter Körperlichkeit, ein wichtiges Kriterium für die 2. Liga, die er vor allem in den Spielen gegen die holländischen Spitzenteams Ajax Amsterdam oder PSV Eindhoven auf den Platz gebracht hat und seinem gepflegten Spielaufbau, auch bedingt durch die gute holländische Ausbildung, haben uns überzeugt. Daraus erhoffen wir uns eine Weiterentwicklung für unser Spiel.“

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