Schlaudraff gegen 96: Gerichtstermin wegen Corona-Verdacht verschoben
Ex-Sportdirektor Jan Schlaudraff wehrt sich gegen seinen Rauswurf bei Hannover 96, doch der Gerichtstermin am Dienstag kann nicht stattfinden. Grund dafür sind Erkältungsbeschwerden beim vorsitzenden Richter, die einen Corona-Test zur Folge haben. Ein neuen Termin gibt es noch nicht.
Richter war im Urlaub
Im Januar flog Jan Schlaudraff trotz Treuebekenntnissen aus dem Amt des Sportdirektors bei Hannover 96, rund vier Wochen darauf folgte die fristlose Kündigung. Anschließend klagte der Ex-Profi auf "Wiedereinstellung, Fortzahlung der Bezüge und Entfristung seines Vertrages", so hatte es auch Vorgänger und Nachfolger Gerhard Zuber gemacht. Ein Termin vor dem Arbeitsgericht wurde auf Dienstag angesetzt, doch wie die "Bild"-Zeitung jetzt berichtet, wurde das Wiedersehen zwischen Ex-Sportchef und Klub verschoben. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub wies der vorsitzende Richter Erkältungsbeschwerden auf, der Verdacht auf Corona muss nun überprüft werden. Wann es vor dem Gericht zur Auseinandersetzung zwischen Schlaudraff und 96 kommt, ist derzeit wieder offen.