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Schneider überzeugt im Krisengespräch: Endspiel am Sonntag

© IMAGO / Zink

Marc Schneider ist gemeinsam mit der SpVgg Greuther Fürth auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt. Eine Chance bekommt der Schweizer noch, um das Blatt zu wenden. Das ungleiche Duell mit Spitzenreiter SC Paderborn (Sonntag, 13:30 Uhr) wird das Endspiel für den Fußballlehrer. Dafür sprach sich auch die Mannschaft aus.

0,44 Punkte pro Partie

Nach der 1:2-Niederlage in Magdeburg waren die Tage von Marc Schneider am Ronhof gezählt – dachten jedenfalls alle. Doch die Krisengespräche zwischen dem Cheftrainer und Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi dauerten an. Jetzt ist klar, dass der 42-Jährige auch am kommenden Spieltag an der Seitenlinie stehen wird. "Marc war sehr überzeugend. Er wirkte sehr fokussiert, ganz klar und nicht niedergeschlagen", berichtet Azzouzi in der "Bild"-Zeitung, wie er den Schweizer in den Gesprächen mit den Verantwortlichen wahrgenommen habe. Die Hoffnung bleibt: "Es geht jetzt darum, als Trainer widerstandsfähig zu sein und Zuversicht auszustrahlen und das dann auch auf die Mannschaft zu übertragen."

Schneider bekommt das Endspiel – ausgerechnet in einer Partie zwischen dem Ersten und dem Letzten. Danach ist Länderspielpause. "Wir brauchen endlich Ergebnisse und wieder das Gefühl, ein Spiel zu gewinnen", fordert Azzouzi. Andernsfalls gehen der Spielvereinigung wohl die Argumente aus. Doch wie konnte Schneider angesichts einer Bilanz von 0,44 Punkten pro Partie überzeugen? "Ich habe nur die Wahrheit gesagt und war absolut authentisch. Ich bin voll von der Wende überzeugt. Wenn du nur eine Rolle spielst, nimmt dir das keiner ab", bleibt der 42-jähriger Thuner bei sich.

"Habe noch nie eine Mannschaft verloren"

Nun soll die Mannschaft beweisen, dass sie weiter mit dem Trainer zusammenarbeiten will. Ein blutleerer Auftritt gegen Magdeburg (1:2) habe Azzouzi schockiert, doch das Team soll sich in der Folge für den Übungsleiter ausgesprochen haben. Einen Riss zwischen Trainer und Spieler sieht auch Schneider nicht: "Ich habe noch nie eine Mannschaft verloren. Wenn die Spieler es anders gewollt hätten, wäre ich jetzt nicht mehr da!" Gewinnen die Fürther am Sonntag gegen den Spitzenreiter, darf Schneider weitermachen.